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Regenbogenfamilien

Gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern werden in Deutschland auch Regenbogenfamilien genannt. Regenbogenfamilien können auf verschiedene Weise entstehen: Es können Familien mit Kindern aus vorangegangenen heterosexuellen Beziehungen sein oder Eltern, die lesbisch / schwul sind entschließen sich zu gemeinsamen Kindern.
Die Regenbogenfamilie
LSBTIQ-Vertreter*innen (lesbisch, schwul, bisexuell, trans-, intergeschlechtlich und queer) hingegen verstehen unter dem Begriff die Familien, in denen mindestens ein Elternteil trans- oder intergeschlechtlich ist, lesbisch, schwul, bisexuell oder queer lebt. In Regenbogenfamilien ist das Leben bunt und vielfältig, genauso wie in anderen Familien auch. Es ist aber manchmal mit besonderen Herausforderungen verbunden.
Was brauchen Regenbogenfamilien?
Regenbogenfamilien haben die gleichen Bedürfnisse wie andere Familien. Sie wollen anerkannt und wertgeschätzt werden und sich nicht erklären und rechtfertigen müssen. Verwandte und Fachkräfte stärken Regenbogenkindern den Rücken, wenn sie deren Familie als selbstverständlich betrachten und die sozialen Verwandtschaften anerkennen.
Praktisch heißt das zum Beispiel: Grüße an alle vier Eltern bestellen, sich merken, wer Papa und wer Papi ist, die Schwester als Schwester akzeptieren und Fragen nach den biologischen Zusammenhängen zurückstellen.
Queer-Baby
Schwul-lesbischer Kinderwunsch hat in Deutschland innerhalb der letzten zehn Jahre einen wahren Baby-Boom ausgelöst. Was vor etwa 25 Jahren in Amerika begann, ist nun auch hierzulande ein Top-Thema: homosexueller Kinderwunsch ist realisierbar!
Seit dem 1. Oktober 2017 können zwei Personen unabhängig von ihrem Geschlecht in Deutschland eine Ehe miteinander eingehen. Diese Rechtsform beinhaltet beinahe alle Rechte heterosexueller Ehepaare im Hinblick auf das Steuerrecht, Familienrecht und Sorgerecht, wie zum Beispiel das gemeinsame Adoptionsrecht. Ganz unabhängig der sexuellen Orientierung müssen Paare, die gezielt ein Kind zeugen wollen, gewisse Aspekte beachten. Homosexuelle Paare, für die entweder der Spendersamen oder die Eizelle außerhalb der bestehenden Beziehung „besorgt“ werden muss, sehen sich weiteren Punkten gegenüberstehen, die Wissen, Planung und Voraussicht benötigen. Auf dem Portal „QueerBaby“ sind Informationen besonders hinsichtlich der Durchführung und Planung zusammengestellt und es werden rechtliche Fragen und emotionale Aspekte angesprochen.
Regenbogenportal
Wer selbst als Regenbogenfamilie lebt oder sich für Themen wie Transgeschlechtlichkeit und Intergeschlechtlichkeit, Lesbischsein, Schwulsein und Bisexualität interessiert, findet mehr Informationen auf dem Regenbogenportal des Bundesfamilienministeriums.
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