Aktuelle Informationen

Hier finden Sie aktuelle Informationen für Familien in Mecklenburg-Vorpommern – aus dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport, von Verbänden und Organisationen.

28. April 2026

Hilfe für Männer in schwierigen Lebenslagen bleibt gesichert

Das bundesweite Männerhilfetelefon bleibt eine wichtige Anlaufstelle für Männer, die von Gewalt betroffen sind oder sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Auch Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Angebot weiterhin.

Die Nachfrage zeigt, wie wichtig solche Hilfen sind: 2025 wurden bundesweit über 4.000 Beratungen durchgeführt. Auch im Land ist das Thema relevant – bei mehr als 5.200 Fällen häuslicher Gewalt ist etwa jede vierte betroffene Person männlich.

Gerade für Familien ist es wichtig, frühzeitig Unterstützung zu finden. Konflikte, Überforderung oder Gewalt wirken sich oft auf das gesamte familiäre Umfeld aus – auch auf Kinder. Das Männerhilfetelefon bietet hier eine niedrigschwellige Möglichkeit, anonym und kostenfrei Hilfe zu erhalten – rund um die Uhr, telefonisch oder online.

Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich mit jährlich 5.000 Euro an der Finanzierung und trägt so dazu bei, dass Betroffene schnell und unkompliziert Unterstützung bekommen können.

17. April 2026

Mehr Streitschlichter an Schulen in MV

Das Land Mecklenburg-Vorpommern baut die Gewaltprävention an Schulen weiter aus: Rund 100 Schülerinnen und Schüler werden künftig als Streitschlichterinnen und Streitschlichter ausgebildet.

Zuvor wurden 17 pädagogische Fachkräfte qualifiziert, die das Programm an ihren Schulen umsetzen und begleiten. Ziel ist es, Konflikte frühzeitig, eigenständig und respektvoll zu lösen und so das Miteinander im Schulalltag zu stärken.

Streitschlichtung fördert wichtige soziale Kompetenzen wie Verantwortung, Empathie und gegenseitigen Respekt – Fähigkeiten, die Kinder und Jugendliche weit über die Schulzeit hinaus begleiten.

Das Programm ist Teil eines umfassenden Landeskonzepts zur Gewaltprävention und unterstützt Schulen dabei, aktiv gegen Mobbing und andere Formen von Gewalt vorzugehen.

13. April 2026

Girls’Day & Boys’Day – Jetzt Plätze sichern!

Auch in diesem Jahr lädt der bundesweite Girls’Day und Boys’Day Kinder und Jugendliche am 23. April dazu ein, neue Berufsfelder kennenzulernen und eigene Interessen zu entdecken. Am Aktionstag haben Mädchen die Möglichkeit, in technische und handwerkliche Berufe hineinzuschnuppern, während Jungen Einblicke in soziale, erzieherische oder pflegerische Bereiche erhalten.

Der Tag bietet eine tolle Gelegenheit zur klischeefreien Berufsorientierung und eröffnet neue Perspektiven für die Zukunft.

Freie Plätze und Angebote in Mecklenburg-Vorpommern findet ihr im Angebotsradar:

Jetzt informieren und anmelden – die Plätze sind begrenzt!

8. April 2026

Mehr Unterstützung für Kinder bei psychischen Belastungen

Immer mehr Schülerinnen und Schüler kämpfen mit Stress, Ängsten oder Erschöpfung. In Mecklenburg-Vorpommern wurde deshalb das schulpsychologische Angebot ausgebaut.

Der Zentrale Fachbereich für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS) berät Kinder, Eltern und Lehrkräfte. Mobile Teams unterstützen Schulen direkt vor Ort, zusätzlich wurden weitere Schulpsychologinnen und -psychologen eingesetzt – besonders an Schulen mit erhöhtem Bedarf.

Eine zentrale Leitstelle bietet schnelle Hilfe und vermittelt weiterführende Angebote. Im Schuljahr 2024/2025 gab es dort über 600 Anfragen.

Ergänzend informiert das Land mit Broschüren zur psychischen Gesundheit und ermutigt Kinder und Jugendliche, sich Hilfe zu holen.

Infos und Materialien beim Zentralen Dienst für Diagnostik und Schulpsychologi (ZDS)

4. April 2026

Neue Empfehlungen zur Stilldauer

Wie lange sollten Babys gestillt werden? Dazu gibt es jetzt neue wissenschaftliche Empfehlungen für Deutschland. Fachleute raten, Säuglinge in den ersten sechs Lebensmonaten möglichst ausschließlich zu stillen. Das bedeutet: nur Muttermilch, bei Bedarf ergänzt durch Wasser oder ungesüßten Tee.

Auch danach bleibt Stillen wichtig: Ergänzend zur Beikost sollten Kinder mindestens bis zum ersten Geburtstag weiter gestillt werden.

Die Empfehlungen basieren auf einer neuen Leitlinie, die von verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften gemeinsam erarbeitet wurde. Sie soll Eltern und Fachkräften eine verlässliche Orientierung geben.

Wichtig ist: Wie lange gestillt wird, ist immer eine persönliche Entscheidung der Familie.

Weitere Informationen unter elternsein.info (Webseite des NZFH für Eltern).

30. März 2026

Filmtipps für die Osterferien

Zu Ostern verbringen Familien oft mehr Zeit gemeinsam – auch bei einem gemütlichen Filmabend. Der Elternratgeber FLIMMO hat dafür eine Auswahl an Kinderfilmen und Serien zusammengestellt.

Das Angebot reicht von kurzen, ruhigen Geschichten für die Kleinsten bis hin zu spannenden Abenteuern für ältere Kinder. Die Empfehlungen sind nach Altersgruppen gegliedert, damit Eltern passende Inhalte leichter finden.

Neben Filmen und Serien gibt es auch kreative Ideen für die Feiertage, etwa Bastel- oder Spieltipps rund um Frühling und Ostern.

26. März 2026

Neuer Bericht zu Social Media und Influencern

Influencerinnen und Influencer spielen im Alltag vieler Kinder und Jugendlicher eine große Rolle. Sie prägen Trends, Meinungen und oft auch politische Haltungen. Der neue Jugendmedienschutz- und Medienkompetenzbericht 2026 der Landesmedienanstalten beschäftigt sich damit, welche Chancen und Risiken soziale Medien für junge Menschen mit sich bringen.

Unter dem Titel „#FollowMe!? — Social Media, Influencing und Verantwortung“ wird untersucht, wie Influencing funktioniert, welche Rolle Algorithmen und Geschäftsmodelle der Plattformen spielen und wie Inhalte junge Nutzerinnen und Nutzer beeinflussen können. Auch Themen wie digitale Gewalt, Extremismus oder KI-generierte Inhalte werden betrachtet.

Gleichzeitig zeigt der Bericht Wege auf, wie Medienkompetenz gestärkt werden kann. Praxisbeispiele aus der Bildungsarbeit zeigen, wie Kinder und Jugendliche lernen können, Inhalte kritisch zu hinterfragen und soziale Medien verantwortungsvoll zu nutzen.

Der Bericht richtet sich an Fachkräfte, Bildungseinrichtungen und Eltern und bietet Orientierung im Umgang mit der digitalen Medienwelt.

23. März 2026

Tägliche Lesezeit an Grundschulen zeigt erste Erfolge

Die tägliche Lesezeit an den Grundschulen in Mecklenburg-Vorpommern zeigt erste positive Ergebnisse. Das geht aus Zwischenergebnissen einer wissenschaftlichen Evaluation hervor.

Seit dem Schuljahr 2024/2025 ist das sogenannte „Leseband“ an allen öffentlichen Grundschulen im Land fest im Stundenplan verankert. Dabei lesen Schülerinnen und Schüler jeden Tag etwa 20 Minuten, unabhängig vom Unterrichtsfach. Ziel ist es, das Lesen regelmäßig zu üben und so die grundlegenden Fähigkeiten im Umgang mit Texten zu stärken.

Die bisherigen Auswertungen zeigen vor allem Verbesserungen bei der Leseflüssigkeit. Kinder lesen nach einem Jahr bereits schneller und sicherer, insbesondere in den Klassenstufen 1 bis 3. Diese Fähigkeit gilt als wichtige Grundlage, um Texte später besser verstehen zu können.

Für die Evaluation wurden bisher 3.173 Schülerinnen und Schüler aus zwölf Grundschulen untersucht. Die Studie wird von der Universität Greifswald durchgeführt und berücksichtigt sowohl Schulen im städtischen als auch im ländlichen Raum.

Die Ergebnisse sind noch vorläufig. Die Untersuchung läuft weiter, abschließende Ergebnisse werden für Herbst 2026 erwartet.

20. März 2026

Wettbewerb für familienfreundliche Unternehmen gestartet

Bundesfamilienministerin Karin Prien hat den bundesweiten Unternehmenswettbewerb „Kleine Lösungen – große Wirkung. KMU gewinnen mit Vereinbarkeit“ gestartet. Gesucht werden kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten, die innovative Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf umgesetzt haben.

Der Wettbewerb soll erfolgreiche betriebliche Lösungen sichtbar machen, die Beschäftigten zugutekommen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken. Prämiert werden praxisnahe Ansätze, die im jeweiligen Betrieb gut funktionieren und sich im Arbeitsalltag bewährt haben.

Mögliche Beispiele sind flexible Arbeitszeitmodelle, Angebote für Väter oder pflegende Angehörige, betriebliche Unterstützungsangebote für Familien oder Kooperationen zur Organisation von Ferienbetreuung.

Bundesfamilienministerin Karin Prien betonte zum Start: Familienfreundliche Arbeitsbedingungen seien ein wichtiger Faktor, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Gerade kleine und mittlere Unternehmen würden mit kreativen und innovativen Lösungen zeigen, wie Vereinbarkeit im Arbeitsalltag gelingen kann.

Unternehmen können sich bis zum 24. April 2026 über die Website des Programms „Erfolgsfaktor Familie“ bewerben. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden am 11. September 2026 beim Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie“ in Berlin ausgezeichnet.

17. März 2026

Mitmachen beim 17. Plattdeutschwettbewerb

Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern lädt zum 17. Plattdeutschwettbewerb ein. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können ihr Talent im Niederdeutschen mit einem kreativen digitalen Beitrag zeigen. Teilnehmen können Kindertagesstätten sowie Grund-, weiterführende und berufliche Schulen.

Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Plattdüütsch allerwägens ünnerwägens – 150 Johr Martha Müller-Grählert“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Beiträge zum Beispiel als Gedicht, Lied, Sketch oder digitales Projekt einreichen.

Zunächst finden regionale digitale Wettbewerbe in den Schulamtsbereichen Greifswald, Neubrandenburg, Rostock und Schwerin statt. Die besten Beiträge werden zum Landeswettbewerb am 9. Mai 2026 in Güstrow eingeladen.

Anmeldeschluss ist der 23. März 2026, Beiträge können bis 10. April 2026 eingereicht werden. Weitere Informationen gibt es auf dem Bildungsserver MV.

Die Familieninfo-MV ist ein Angebot des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport in Mecklenburg-Vorpommern.
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