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Veranstaltungstipps
Aktuelles

Wir bereiten wichtige und interessante Neuigkeiten, gesetzliche Änderungen und Veranstaltungstipps für Familien in Mecklenburg-Vorpommern auf.

3
Jul
Verleihung des Medienkompetenzpreises 2020

„Die Vermittlung von Medienkompetenz ist gerade in der Corona-Krise von besonderer Bedeutung. Die Pandemie zeigt, wie wichtig es ist, seriöse von unseriösen Nachrichten unterscheiden zu lernen. Deshalb begrüße ich das Engagement der Medienanstalt M-V sehr und freue mich, die Preise an herausragende Projekte der Medienarbeit mit Kindern und Senioren verleihen zu dürfen“, sagte Stefanie Drese anlässlich der Verleihung des Medienkompetenzpreises 2020 in Rostock. Erstmalig ist das Sozialministerium Preisstifter in der Kategorie „Kindheit und Alter“.

 

Neben der Kategorie „Kindheit und Alter“ wurde der Medienkompetenzpreis im Bereich „Freizeit und Teilhabe“, „Schule und Bildung“ sowie anlässlich des Jubiläums „30 Jahre MV“ der Preis „gemeinsam30 – MV feiert!“ verliehen.

In der Kategorie „Kindheit“ wurde das Film-Projekt „Ein Stern geht auf“ vom Evangelischen Kindergarten der Innenstadtgemeinde Rostock mit dem Medienkompetenzpreis ausgezeichnet. Im Bereich „Alter“ erhielt der „Pommersche Diakonieverein e. V. Bürgerhafen“ in Greifswald den Preis. „Der Bürgerhafen bietet älteren Menschen Kurse und auch sehr individuelle Unterstützung an, um mit digitalen Medien umzugehen. Die ehrenamtlichen digitalen Botschafter beraten, erklären, zeigen und sind für alle das, die sich Hilfe im Netz wünschen“, sagte Drese in ihrem Grußwort.

29
Jun
Badespass in Mecklenburg-Vorpommern

"491 der Badegewässer in Mecklenburg-Vorpommern sind als gut und sehr gut eingestuft. Das sind 98 Prozent aller untersuchten Stellen. Damit setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort. Das hohe Niveau wollen wir auch weiterhin halten", so Wirtschaftsminister Harry Glawe.

 

Die Ergebnisse sind auf der Badegewässerkarte auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums einsehbar. Die Badewasser-App "Badewasser-MV" steht in den gängigen Stores zum Download bereit. Die Informationen werden ständig aktualisiert. Zu jeder untersuchten Badestelle ist ein Kurzprofil hinterlegt, welches die wichtigsten Informationen zusammenfasst, unter anderem auch Hinweise zu behindertengerechten Badegewässern. Auch die Hygieneregeln, die aufgrund der Corona-Pandemie gelten, sind dort zu finden.

 

Mit dem SchülerFerienTicket MV ist es dann auch problemlos möglich an die Badegewässer zu kommen. Für nur 31€ können Schüler*innen  das Bundesland MV während der ganzen Sommerferien auf eigene Faust erkunden.

24
Jun
WIR SINDS: Neue Kampagne für Kinder- und Jugendarbeit gestartet

Sozialministerin Stefanie Drese begleitete den Live-Start der neuen Kampagne „WIR SINDS“ für Kinder- und Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern.

 

„Die Kinder- und Jugendarbeit begleitet und fördert junge Menschen auf ihrem Weg in die erwachsene Selbstständigkeit und Mündigkeit und integriert sie in gesellschaftliche Prozesse. Deshalb freue ich mich, dass wir mit der Kampagne ein neues Online-Angebot erhalten, das Auskunft über Angebote gibt und zum Mitmachen einlädt“, erklärte Drese. 

 

So bietet die Initiative die Möglichkeit, dass sich junge Menschen, Vereine oder Verbände selbst einbringen können. Initiator der Kampagne „WIR SINDS“ ist der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern.

 

Die Website ist unter www.wirsinds-mv.de erreichbar.

18
Jun
Deutscher Kita-Preis 2020 – Lokales Bündnis für Familie Uecker-Randow einer der Preisträger

Die Preisträger des Deutschen Kita-Preises 2020 stehen fest! Über 1.500 Einrichtungen und Initiativen aus der gesamten Bundesrepublik hatten sich um die mit insgesamt 130.000 Euro dotierte Auszeichnung beworben. Am 16. Juni 2020 haben das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit weiteren Partner*innen die Preisträger in einer digitalen Award-Show bekannt gegeben. Die PINGUIN Kindertagesstätte in Aurich hat die Jury besonders überzeugt: Die Einrichtung aus Niedersachsen belegt den ersten Platz in der Kategorie „Kita des Jahres“ und erhält 25.000 Euro.

 

In der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ wurde das Bündnis „Aus der Gereuth für die Gereuth“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Das Bündnis aus dem bayerischen Bamberg erhält ebenfalls 25.000 Euro. Die vier zweiten Plätze in dieser Kategorie und jeweils 10.000 Euro gehen an das Förderbündnis Familienzentrum Königsberg (Hessen), das Kinder- und Jugendhaus in Dorfen (Bayern), das lokale Bündnis für Familie Uecker-Randow aus Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern) sowie das Bildungsnetz Heerstraße Nord – AG frühe Förderung aus Berlin-Spandau.

Am Ende der digitalen Bekanntgabe hatte Bundesfamilienministern Dr. Franziska Giffey noch zwei große Überraschungen parat: Sie lädt alle Preisträger in ihr Ministerium nach Berlin ein, um die Trophäen am 1. Oktober persönlich zu überreichen. Und auch die zehn Finalisten, die am 16. Juni keine Auszeichnung erhalten haben, dürfen sich freuen: In diesem Jahr erhalten sie alle jeweils 1.000 Euro als Anerkennung für ihre hervorragende Arbeit. Der nächste Durchgang hat bereits begonnen: Alle interessierten Kitas und lokalen Bündnisse, die sich für gute Qualität in der frühen Bildung einsetzen und ihr Engagement sichtbar machen möchten, können sich noch bis zum 15. Juli im Online-Portal unter www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung um den Deutschen Kita-Preis 2021 bewerben.

 

Weitere Informationen zum Deutschen Kita-Preis.

12
Jun
Corona-Warn-App ist fertig

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat angekündigt, dass die Corona-App kommende Woche vorgestellt wird. Man habe die Zeit wegen der hohen Anforderungen gebraucht, erklärte er. „Die App muss auf allen Endgeräten genutzt werden können und soll beispielsweise auch dann messen, wenn man mit dem Handy Musik hört“, sagte Spahn der „Rheinischen Post“. Sie müsse zudem energieeffizient sein. „Eine App, die in wenigen Stunden den Akku des Handys leerzieht, nutzt keiner“, so Spahn.

 

Die App soll vor einer weiteren Ausbreitung von Covid-19 schützen, indem sie den "digitalen Handschlag" zweier Smartphones dokumentiert. Die App ermöglicht es, Kontaktpersonen besonders schnell zu informieren, wenn sich jemand mit dem Coronavirus infiziert hat. Denn: Besonders schnelle Information über eine potenzielle Ansteckung ist das aktuell beste Mittel, um das Corona-Virus einzudämmen.
Die Benutzung der App basiert ausschließlich auf Freiwilligkeit. Aber: Wenn jeder und jede Einzelne schnell über eine mögliche Infektion informiert wird, kann sie oder er schnell reagieren und sich und andere schützen. Die App hilft also, die eigene Familie, Freunde und das gesamte Umfeld zu schützen. Ohne diese technische Hilfe sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter weiterhin nur auf das Gedächtnis und die Auskunftsbereitschaft von infizierten Menschen angewiesen. Das Problem: Es ist nicht leicht, zum Teil gar nicht möglich, sich an alle engen Kontakte zu erinnern. Ebenso schwer ist es, diese Kontaktpersonen zu informieren ohne Anschrift oder Telefonnummer. Das gilt insbesondere für Alltagssituation wie Einkaufen in einem kleinen Geschäft oder längeren Aufenthalten in Bus oder Bahn. Eine App beschleunigt diesen Prozess mit ihrer Technologie und macht ihn genauer. Die Bundesregierung startet nun mit einer Kampagne zur Einführung der Corona-Warn-App. Die Kampagne soll möglichst viele Menschen erreichen und sie zum Mitmachen bewegen. Deshalb spricht sie zum einen diejenigen an, die einer App wohlwollend gegenüberstehen, und adressiert zugleich die Bedenken der Skeptiker. Zum anderen führt sie stets auf kurzem Weg zum Download und damit zur Nutzung der App. 

 

Weitere Informationen zur Corona-Warn-App erhalten Sie auf den Seiten der Bundesregierung.

 

Hier eine kleine Auswahl der Kampagnenmotive. 

5
Jun
Bund stellt Corona-Konjunkturpaket vor

Die Bundesregierung hat ein weitreichendes Konjunkturprogramm beschlossen, das zum Ziel hat, die Wirtschaft zu beleben, Arbeitsplätze zu sichern und damit den Weg des Landes in eine stabile Zukunft zu bereiten. Die Maßnahmen sollen helfen, die Krise gut zu bewältigen und Impulse der Belebung zu setzen. Dabei stehen Familien und die Kindertagesbetreuung mit an vorderster Stelle. Familien erhalten 300 Euro Kinderbonus für jedes Kind. Der Kinderbonus ist sozial gerecht, weil er nicht mit der Grundsicherung verrechnet wird und Familien mit kleinen und mittleren Einkommen stärkt.

 

Gleichzeitig werden GutVerdiener nicht übervorteilt, weil der Kinderbonus auf den steuerlichen Freibetrag angerechnet wird. Alleinerziehende sind wegen des höheren Betreuungsaufwandes und der damit verbundenen Aufwendungen besonders gefordert. Deshalb wird der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende von derzeit 1908 Euro auf 4000 Euro für die Jahre 2020 und 2021 angehoben und damit mehr als verdoppelt.

 

Für den Ausbau der Kapazitäten der Kitas wird zusätzlich eine Milliarde Euro bereitgestellt. Kitas müssen erweitert, um- und neugebaut werden. Das Geld steht für die Ausbaumaßnahmen zur Verfügung, die in 2020 und 2021 stattfinden. Damit ist die Schaffung von bis zu 90.000 weiteren Betreuungsplätzen in Kitas und der Kindertagespflege möglich. Die Mittel können alternativ auch für Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der Hygienesituation eingesetzt werden. Eine große Unterstützung bekommen auch gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen. Das sind zum Beispiel Sozialunternehmen, Jugendherbergen, Einrichtungen der Jugendbildung, Familienferienstätten, Schullandheime und andere gemeinnützige Kinder- und Jugendunterkünfte sowie Träger des internationalen Jugendaustauschs. Zur Sicherung der Existenz dieser Einrichtungen wird ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Darüber hinaus wird es in 2020 und 2021 ein Kredit-Sonderprogramm geben. 

 

Weitere Informationen zum Corona-Konjunkturpaket erhalten Sie beim Bundesfamilienministerium.

28
Mai
Am 29. Mai ist „Tag der Nachbarn“

Im diesem Jahr unter dem Motto "Helfen wir einander!". Statt tausenden Straßenfesten geht es in diesem Jahr vor allem um Nachbarschaftshilfe. Auf www.tagdernachbarn.de sind Aktions-Ideen für Gemeinschaft auf Distanz nachzulesen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Briefkasten-Überraschung, Balkon-Bingo oder einem Hinterhof-Konzert?

 

Das Mehrgenerationenhaus Bürgerhafen Greifswald lädt ebenfalls ein diesen Tag zu feiern. Um 18 Uhr findet ein Seifenblasen-Flashmob statt, bei dem jeder auch vom Fenster aus teilnehmen kann. Zudem wird es auf dem Domvorplatz ab 10 Uhr eine „Hoffnungsbörse“ geben – mit Schönem für Leib und Seele, zum Mitnehmen oder Dalassen (Geschichten, Rezepte, Hoffnungsbriefe, Lieder, Pflanzen…).

 

Unter den Hashtags #TagDerNachbarnGreifswald und #MitAbstandDieBesten sind deshalb alle aufgerufen, Fotos, Videos oder Texte in den sozialen Medien zu teilen. Gezeigt werden soll Liebenswertes aus der eigenen Nachbarschaft, Dankbarkeit für die eigenen Nachbarn oder auch Impressionen vom Tag der Nachbarn am 29.05.2020.Weitere Informationen zu den Aktionen in Greifswald auf der Website des Mehrgenerationenhaus Greifswald.

27
Mai
Deutlich mehr Kinder erhalten den Kinderzuschlag

In der aktuellen Corona-Krise bricht vielen Familien und Alleinerziehenden ihr Einkommen weg. Um ihnen zu helfen, wurde der Kinderzuschlag (KiZ) vorübergehend zum "Notfall-KiZ". Die Familienleistung unterstützt Familien und Alleinerziehende, die genug verdienen, um ihren eigenen Bedarf zu decken, aber deren Einkommen nicht oder nur knapp für die gesamte Familie reicht.

 

Durch die Anpassung greift die Leistung in der Krise bei Einkommenseinbußen wesentlich schneller. Denn während der Corona-Zeit ist für die Bewilligung des Kinderzuschlags das Elterneinkommen aus dem letzten Monat vor der Antragstellung entscheidend - sonst musste das Einkommen der letzten sechs Monate nachgewiesen werden. Wenn Eltern oder Alleinerziehende jetzt im Mai einen Antrag stellen, ist zum Beispiel ihr Einkommen aus dem vergangenen April relevant. Diese Regelung gilt für alle Anträge zwischen dem 1. April und dem 30. September 2020.
Die Zahl der durch den KiZ erreichten Kinder ist im April gegenüber März um rund 110.000 auf fast 490.000 Kinder gestiegen. Allein über das Onlineportal KiZ-Digital wurden im April über 170.000 Anträge auf den Weg gebracht.
Der Anteil der Alleinerziehenden, die für ihre Kinder den Kinderzuschlag beziehen, lag im April bei rund 25 Prozent. Es werden somit - wie mit dem Ausbau des Kinderzuschlags beabsichtigt - deutlich mehr Alleinerziehende mit der Leistung erreicht.

 

Mit dem KiZ unterstützt das Bundesfamilienministerium Familien mit bis zu 185 Euro pro Kind und Monat - zusätzlich zum Kindergeld. Wer den Kinderzuschlag erhält, hat außerdem Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe und ist von Kita-Gebühren befreit.
Mit dem KiZ-Lotsen der Familienkasse können Eltern und Alleinerziehende prüfen, ob der Kinderzuschlag für sie in Betracht kommt. Fällt ihre Prüfung positiv aus, können sie den Antrag online bei der Familienkasse ausfüllen.

19
Mai
Väter in der Corona-Krise – Newsletter der Väter gGmbH erschienen

Kurz vor dem Vatertag steht besonders die Diskussion um die Retraditionalisierung der Rollenbilder, der Wunsch nach mehr Partnerschaftlichkeit und auch die Forderung der Mütter und Väter, sie mit einem Corona-Elterngeld zu unterstützen im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatte. Im Rahmen einer digitalen Konferenz des Väternetzwerks am 13. Mai wurden genau diese Themen mit fast 50 Vertreter*innen aus den unternehmensinternen Väternetzwerken diskutiert (Zusammenfassung des Treffens).

 

Deutlich wird in dieser Zeit, wie wichtig eine familienfreundliche Unternehmenskultur und auch gezielte Angebote für Väter sind. Mit der neuen Plattform Väter in der Corona-Krise sollen sowohl Familien als auch Personalverantwortliche in den Unternehmen mit Informationen, gezielten Podcasts, Webinaren und einem kostenfreien Beratungsangebot unterstützt werden.

Der Väter gGmbH ist es wichtig, in dieser Krise für die Herausforderungen vor denen Familien jetzt stehen, zu sensibilisieren und dabei insbesondere die Sichtweise der Väter zu vertreten. Familie gelingt nur gemeinsam – das wird in dieser Zeit besonders deutlich. 

Zum Newsletter der Väter gGmbH.

15
Mai
Corona: Akuthilfe für pflegende Angehörige beschlossen

Die Corona-Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen schwer. In dieser Situation benötigen pflegende Angehörige akute Hilfe und flexible Unterstützungsangebote. Daher wird die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bis Ende September vereinfacht. Angehörige, die Pflegebedürftige in der Corona-Krise zu Hause betreuen und zugleich erwerbstätig sind, werden so besser unterstützt.

 

„Mit dem heute verabschiedeten Gesetz verbessern wir die Unterstützung in akuten Pflegesituationen: Wer coronabedingt Angehörige pflegt oder die Pflege neu organisieren muss, kann bis zu 20 Arbeitstage der Arbeit fernbleiben. Das Pflegeunterstützungsgeld kann ebenfalls bis zu 20 Arbeitstage in Anspruch genommen werden, wenn die Pflege aufgrund von coronabedingten Versorgungsengpässen zu Hause erfolgt. Außerdem gestalten wir Pflegezeit und Familienpflegezeit flexibler. Pflegende Angehörige sollen leichter eine Freistellung von 6 Monaten (Pflegezeit) beziehungsweise 24 Monaten (Familienpflegezeit) in Anspruch nehmen oder nach einer Unterbrechung wieder aufnehmen können, sei es vollständig oder wenn sie in Teilzeit arbeiten. Mit diesen Regelungen reichen wir pflegenden Angehörigen die Hand und helfen ihnen dabei, durch diese schwere Zeit zu kommen“, so Giffey. Der Gesetzentwurf regelt im Einzelnen:

  • Pflegeunterstützungsgeld
  • Kurzzeitige Arbeitsverhinderung 
  • Flexibilisierungen bei Familienpflegezeit und Pflegezeit
  • Berücksichtigung von Einkommenseinbußen bei der finanziellen Förderung durch zinslose Darlehen nach dem Familienpflegezeitgesetz

Hier die Pressemitteilung nachlesen.

13
Mai
Corona: MV-Plan 2.0 im Bereich der Kindertagesförderung

Die Landesregierung hat in Abstimmung mit den kommunalen Landesverbänden, den Einrichtungsträgern und den Gewerkschaften die Umsetzung des MV-Plans 2.0 im Bereich der Kindertagesförderung konkretisiert.

 

Am 18. Mai wird die schrittweise Öffnung der Kindertageseinrichtungen im Land mit dem eingeschränkten Regelbetrieb für die Kinder im Vorschuljahr fortgesetzt. Ab dem 25. Mai wird der eingeschränkte Regelbetrieb in den Kitas in einer weiteren Stufe ausgebaut. Die schrittweise Öffnung der Kitas wird durch einen Expertenrat begleitet.
Die Kinder von voll Berufstätigen sollen deshalb mindestens im Umfang von 6 Stunden die Kitas besuchen können. „Wenn mehr vor Ort möglich ist, begrüße ich das sehr“, so Drese. Ansprüche aus der Notfallbetreuung werden im eingeschränkten Regelbetrieb fortgeführt.

Drese: „Der Übergang zum eingeschränkten Regelbetrieb bedeutet für die Jugendämter und die Träger der Kindertageseinrichtungen eine enorme Kraftanstrengung, weil Gruppengrößen, Raumkonzepte und pädagogische Konzepte sowie die Hygienemaßnahmen anzupassen sind. Deshalb ist eine Übergangswoche vom 25. Mai bis zum 2. Juni vorgesehen.“ Vorrang bei allen Regelungen zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes hat die strikte Trennung der Kindergruppen.

7
Mai
Zuhause nicht sicher? – Kooperation mit Supermärkten gegen häusliche Gewalt

Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Zugleich wird es für Betroffene schwieriger, sich zu informieren, wo es Hilfe gibt und diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Auch Familien, Freunde oder Nachbarn sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene und ihr Umfeld gerade jetzt auf alternativen Wegen außerhalb der eigenen vier Wände erreicht werden und aufgezeigt bekommen, wo sie Hilfsangebote finden und was sie gegen Gewaltsituationen tun können.

 

Aus diesem Grund startet Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey die bundesweite Aktion „Zuhause nicht sicher?“: Gemeinsam mit Deutschlands großen Einzelhandelsketten Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny, Real und Rewe will die Initiative „Stärker als Gewalt“ des Bundesfrauenministeriums Menschen unterstützen, die in der aktuellen Corona-Situation von häuslicher Gewalt betroffen sind oder die Betroffenen helfen wollen. Bundesweit werden in etwa 26.000 Supermärkten Plakate im Kassenbereich, an den Ein- und Ausgängen und an den Schwarzen Brettern aufgehängt, die über die Initiative und Hilfsangebote informieren. Auch auf der Rückseite vieler Kassenzettel finden sich Informationen über „Stärker als Gewalt“.

Alle, die die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ unterstützen wollen, finden die Postervorlage und ein Infoblatt mit allem Wissenswerten rund um „Stärker als Gewalt“ direkt zum Download auf der Internetseite der Initiative.

Die Aktion soll auch Nachbarinnen und Nachbarn erreichen, die in dieser Zeit besonders aufgefordert sind, auf Alarmsignale für häusliche Gewalt zu achten und dagegen aktiv zu werden. Über die Initiativen-Website können sie sich darüber informieren, wie sie Anzeichen von häuslicher Gewalt erkennen, wie sie selbst helfen und wo sie Unterstützung erhalten können. Außerdem gibt es Aushänge für den Hausflur, über die Betroffene und ihre Nachbarschaft direkt über die Hilfsangebote informiert werden können.

29
Apr
Familien in Corona Zeiten stärken – Servicestelle der Lokalen Bündnisse

Die Corona-Pandemie stellt viele Familien vor eine große Belastungsprobe: Mehr denn je sind sie herausgefordert, Arbeits- und Familienleben miteinander zu vereinbaren und Lösungen für die veränderte Lebenssituation zu entwickeln.

 

Auf der Website der Lokalen Bündnisse für Familie finden Sie Unterstützungsleistungen und Tipps für Familien zu wichtigen Fragen in Corona-Zeiten (z. B. finanzielle Unterstützung, Organisation im Home Office, Kinderbetreuung, Beschäftigungsmöglichkeiten). Diese Übersichten werden von der Servicestelle für Lokale Bündnisse für Familie fortlaufend aktualisiert. Die Lokalen Bündnisse finden viele kreative Lösungen, um Familien auch in Zeiten von Corona zur Seite zu stehen.lernen Sie einige Beispiele kennen.

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