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Veranstaltungstipps
Gesundheitsland MV
Eine intakte Natur, über 100 Jahre Erfahrung mit Kuren und innovative Forschungszentren machen MV zu einem echten Gesundheitsland. Gesundheit ist ein hohes Gut, aber keine Selbstverständlichkeit. Mecklenburg-Vorpommern will sich als das Gesundheitsland Nummer 1 in Deutschland behaupten. Zum einen für Gäste aus dem In- und Ausland, die aktiv etwas für ihre eigene Gesundheit tun wollen und dafür attraktive Angebote mit hoher Qualität suchen. Zum anderen will Mecklenburg-Vorpommern aber auch Gesundheitsland für die Menschen sein, die hier leben.
Kindervorsorge
In Deutschland werden für Kinder regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen angeboten. Dabei kann der Arzt/die Ärztin feststellen, ob sich das Kind gesund und altersgerecht entwickelt. Während des Untersuchungstermins können außerdem Fragen zur Entwicklung des Kindes gestellt werden. Sollte es Probleme geben, wird der Arzt/die Ärztin dabei helfen Lösungen zu finden. Übrigens: Die Kosten für alle Früherkennungsuntersuchungen trägt die Gesetzliche Krankenkasse oder das Sozialamt. Alle Ärzte und Krankenhäuser im Land Mecklenburg-Vorpommern, die eine Kindervorsorgeuntersuchung durchführen, müssen dies der Servicestelle für Kinder-Früherkennungsuntersuchungen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) melden (§ 15 b ÖGDG). Die Servicestelle gleicht die eingegangenen Teilnahmemeldungen mit den Daten der Einwohnermeldeämter ab. Auf den Seiten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern sind die Inhalte der einzelnen Vorsorgeuntersuchungen in kurzen Stichpunkten erklärt.
Jugendgesundheit
Neben den Früherkennungsuntersuchungen für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder wird seit 1998 eine weitere Vorsorgeuntersuchung für Jugendliche kostenfrei angeboten. Diese J1-Untersuchung können alle Mädchen und Jungen zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr in Anspruch nehmen.
Bei den Kindern bis zum 6. Lebensjahr sind noch sehr gute bis gute Teilnahmerdaten an den Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 zu verzeichnen. Die J1 dagegen wird nur von weniger als 40 % der Jugendlichen wahrgenommen. Um die Teilnahmequoten in M-V positiv zu beeinflussen, werden zum Ende jedes Quartals Elternbriefe zur J1-Erinnerung an die Haushalte aller Kinder versendet, die aktuell ihren 12. Geburtstag gefeiert haben.
Ziel soll sein, die Teilnahme an der J1-Untersuchung in MV zu steigern und damit gleichzeitig die Impfquoten der Jugendlichen kontinuierlich zu verbessern. Durch den Arztbesuch im Rahmen der J1 können die Jugendlichen alle Fragen rund um ihre Gesundheit und die Pubertät mit den betreuenden Ärzten besprechen.
Weitere Fragen rund um die J1 werden auf der Seite vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern beantwortet.
Gesundheitsorte in MV
Mecklenburg-Vorpommern blickt mit dem ersten deutschen Seebad in Heiligendamm auf eine lange Tradition als Erholungsregion zurück. Mit einer medizinischen Infrastruktur, die zu den modernsten in ganz Europa zählt, bietet das Land ideale Rahmenbedingungen für eine Kur oder Rehabilitationsmaßnahme. Die knapp 70 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen decken rund 20 Indikationsbereiche ab. Das Spektrum reicht von Atemwegserkrankungen über Erkrankungen des Bewegungsapparats bis zu Stoffwechsel- und Suchtkrankheiten.

Für viele Menschen ist es zunehmend wichtiger, auch im Urlaub etwas für die Gesundheit zu tun. Sie wollen bewusst ausspannen und auftanken, sie wollen sich wieder in ihrer Haut wohlfühlen und sich für den Alltag wappnen. Mecklenburg-Vorpommern mit der Vielzahl an Erholungsorten, (See)Heilbädern, Kneipp- oder Luftkurorten ist dabei Kraftquell für Körper und Seele.

Gesundheitswirtschaft in MV
Die Gesundheitswirtschaft ist ein strategisch wichtiger Zukunftsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern. Aufgrund ihrer hohen Beschäftigungszahlen zählt sie – neben dem Tourismus und der Ernährungswirtschaft – inzwischen zu einer der führenden Branchen im Land. Die Gesundheitswirtschaft ist der Beschäftigungsmotor und Impulsgeber für die gesamte Volkswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Das belegen die Daten und Fakten der Studie Ökonomischer Fußabdruck – Die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern.
Sie wurde auf Initiative der BioCon Valley® GmbH in Kooperation mit dem unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR erstellt.

Mit dem bundesweit einzigartigen Kuratorium Gesundheitswirtschaft und den hier angegliederten fünf Strategiegruppen wurde eine Struktur geschaffen, um auf kurzem Wege alle Entscheidungsträger der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik in den Gesamtkontext einzubinden.
Die nationale Branchenkonferenz der Gesundheitswirtschaft ist einer der wichtigsten Treffpunkte für die Akteure der Gesundheitswirtschaft, die seit 2005 jährlich in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. Die Konferenz mit ca. 600 nationalen und internationalen Gästen hat sich mittlerweile als gut vernetzte Ideen-Werkstatt, wissenschaftliche Kontaktbörse und internationale Drehscheibe in unserem Bundesland etabliert.
Gesundheitsämter in MV
Ziel des öffentlichen Gesundheitsdienstes ist es, die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern und zu schützen. Seine Aufgaben ergeben sich aus dem Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst im Land Mecklenburg-Vorpommern und werden wahrgenommen von den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem Land. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes sind das Landesamt für Gesundheit und Soziales sowie die Gesundheitsämter.
Betriebliche Gesundheitsförderung
In Zeiten des Fachkräftemangels ist es für die Firmen in Mecklenburg-Vorpommern wichtig, qualifizierte Mitarbeiter*innen an die Unternehmen zu binden und sie zu motivieren. Die Gesundheit der Beschäftigten und ihre Zufriedenheit im Betrieb spielen dabei eine besondere Rolle.
Nicht neu aber wenig genutzt: Jede*r Arbeitgeber*in hat die Möglichkeit, zusätzlich zum Entgelt steuer- und beitragsfreie Zuschüsse zur Gesundheitsförderung an die Beschäftigten zu zahlen. Zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Entgelt erbrachte Leistungen des/der Arbeitgebers*in zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung sind in Höhe von 500 Euro pro Arbeitnehmer*in und Kalenderjahr steuerfrei (§ 3 Nr. 34 EStG) und damit auch beitragsfrei zur Sozialversicherung.
Darunter fallen Maßnahmen zur Änderung der Bewegungsgewohnheiten und arbeitsbedingten körperlichen Belastungen, aber auch zur Ernährung und Betriebsverpflegung. Weitere große Themen mit zunehmender Tendenz sind Stressbewältigung und Suchtmittelkonsum.

Die Maßnahmen kann der/die Arbeitgeber*in entweder direkt selbst anbieten oder extern durchführen lassen. Bei einer externen Durchführung muss eine entsprechende Rechnung vorliegen, die zu den Entgeltunterlagen des/der betroffenen Arbeitnehmers/Arbeitsnehmerin genommen werden muss.

Wenn Unternehmen Unterstützung und Beratung benötigen, hilft die NORDGesundheit - das Kompetenzzentrum für Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die NORDGesundheit verfolgt das Ziel, Unternehmen für die Sicherung der Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter*innen zu sensibilisieren. NORDGesundheit bringt eine Reihe von Themen in die Unternehmen: Die Reduzierung der psychischen Belastung am Arbeitsplatz, das Einzelfallmanagement beim betrieblichen Eingliederungsmanagement, aber auch Entwicklungen von Strategien, die die Arbeitswelt gesundheitsbewusster für Beschäftigte und Arbeitgeber*innen gestalten.
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