Wettbewerb für familienfreundliche Unternehmen gestartet
Bundesfamilienministerin Karin Prien hat den bundesweiten Unternehmenswettbewerb „Kleine Lösungen – große Wirkung. KMU gewinnen mit Vereinbarkeit“ gestartet. Gesucht werden kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten, die innovative Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf umgesetzt haben.
Der Wettbewerb soll erfolgreiche betriebliche Lösungen sichtbar machen, die Beschäftigten zugutekommen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken. Prämiert werden praxisnahe Ansätze, die im jeweiligen Betrieb gut funktionieren und sich im Arbeitsalltag bewährt haben.
Mögliche Beispiele sind flexible Arbeitszeitmodelle, Angebote für Väter oder pflegende Angehörige, betriebliche Unterstützungsangebote für Familien oder Kooperationen zur Organisation von Ferienbetreuung.
Bundesfamilienministerin Karin Prien betonte zum Start: Familienfreundliche Arbeitsbedingungen seien ein wichtiger Faktor, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Gerade kleine und mittlere Unternehmen würden mit kreativen und innovativen Lösungen zeigen, wie Vereinbarkeit im Arbeitsalltag gelingen kann.
Unternehmen können sich bis zum 24. April 2026 über die Website des Programms „Erfolgsfaktor Familie“ bewerben. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden am 11. September 2026 beim Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie“ in Berlin ausgezeichnet.
Mitmachen beim 17. Plattdeutschwettbewerb
Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern lädt zum 17. Plattdeutschwettbewerb ein. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können ihr Talent im Niederdeutschen mit einem kreativen digitalen Beitrag zeigen. Teilnehmen können Kindertagesstätten sowie Grund-, weiterführende und berufliche Schulen.
Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Plattdüütsch allerwägens ünnerwägens – 150 Johr Martha Müller-Grählert“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Beiträge zum Beispiel als Gedicht, Lied, Sketch oder digitales Projekt einreichen.
Zunächst finden regionale digitale Wettbewerbe in den Schulamtsbereichen Greifswald, Neubrandenburg, Rostock und Schwerin statt. Die besten Beiträge werden zum Landeswettbewerb am 9. Mai 2026 in Güstrow eingeladen.
Anmeldeschluss ist der 23. März 2026, Beiträge können bis 10. April 2026 eingereicht werden. Weitere Informationen gibt es auf dem Bildungsserver MV.
„Dösbaddel“ ist niederdeutsches Schülerwort des Jahres 2025
Beim ersten Landesfachtag Niederdeutsch wurde das Wort „Dösbaddel“ zum „niederdeutschen Schülerwort des Jahres 2025“ gewählt. Eingereicht wurde es von Schülerinnen und Schülern des Goethe-Gymnasiums Demmin. Der Begriff leitet sich vom Verb „dœsen“ ab und bezeichnet eine verträumte oder leicht tollpatschige Person – jedoch liebevoll gemeint.
Am Wettbewerb beteiligten sich Lernende von 37 Schulen mit Niederdeutsch-Angeboten. Der Fachtag stand unter dem Motto „All tauhop“ und bot pädagogischen Fachkräften neue Impulse für den Einsatz des Niederdeutschen in Kita und Schule. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald. Zudem stellte sich die neue Landesbeauftragte für Niederdeutsch, Nadine Koop, vor.
Die Wahl zeigt, dass Niederdeutsch lebendig bleibt und von jungen Menschen aktiv mitgestaltet wird – ein Gewinn für Sprachkultur und regionale Identität.
Altenpflegepreis Mecklenburg-Vorpommern 2025 verliehen
Der Altenpflegepreis Mecklenburg-Vorpommerns wurde am 6. Oktober 2025 in Schwerin verliehen. Ausgezeichnet wurden Projekte, die das Leben älterer Menschen und ihrer Angehörigen verbessern und neue Wege in der Pflege aufzeigen.
Die Preisträger
-
1. Platz: Wohlfahrtseinrichtungen der Hansestadt Stralsund – mit einem umfassenden Krisenvorsorgekonzept für Strom-, Wasser- und Medikamentenengpässe.
-
2. Platz: Bildungsinstitut für Gesundheits- und Sozialberufe (BiGS) Stralsund – mit einem neuen Lernortkonzept, das Theorie und Praxis in der Pflegeausbildung enger verbindet.
-
3. Platz: Regionales Berufliches Bildungszentrum Vorpommern-Rügen, Ribnitz-Damgarten – mit dem Projekt „Sprache pflegen“, das die Verständigung zwischen Pflegebedürftigen und Auszubildenden aus verschiedenen Ländern fördert.
Zwei weitere Projekte erhielten Anerkennungen:
-
„GeriCoach“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft – für Beratung und Unterstützung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen.
-
„Junge Pflege am Sund“ der Diakonie-Pflegedienst gGmbH Stralsund – mit speziellen Angeboten für jüngere Pflegebedürftige.
Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und würdigt das Engagement der Pflegekräfte und Einrichtungen im Land.
Landespräventionspreis 2025 "Augen auf! Gewaltprävention in der Pflege"
Gewalt in der Pflege ist komplex und kann Pflegebedürftige ebenso wie Pflegende oder Angehörige treffen. Studien zeigen, dass etwa 90 Prozent der professionellen Pflegekräfte innerhalb eines Jahres Gewalt erlebt haben. Gleichzeitig gaben 70 Prozent an, in diesem Zeitraum auch selbst Gewalt gegenüber Pflegebedürftigen ausgeübt zu haben.
Die Preisträger erhalten im Rahmen des 13. Landespräventionstages „Augen auf! Gewaltprävention in der Pflege“ am 3. Juli 2025 an der Hochschule Neubrandenburg den „Oscar der Kriminalprävention Mecklenburg- Vorpommern“, Urkunden und - Geldprämien in Höhe von insgesamt 3.500 Euro.
Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch eine Jury. Einsendeschluss ist der 25. April 2025!
Wettbewerb für Kommunen zur digitalen Teilhabe im Alter
"Unsere Kommunen begegnen dem digitalen Wandel schon heute aktiv und sind vielfach engagiert, um unsere Seniorinnen und Senioren an neue Technologien und digitale Möglichkeiten heranzuführen“, erklärte Drese. Ein Beispiel seien die SilverSurfer, die ihre Altersgenossen beim Umgang mit Smartphone, Tablet, Computer und Co. unterstützen. „Rund 80 ältere Menschen bilden sich hierfür in Schwerin, Greifswald, Waren/Müritz und Rostock jährlich aus und weiter“, betonte die Ministerin.
„Aber auch darüber hinaus gibt es innovative Projekte bei uns im Land, die nun mit dem Kommunenwettbewerb des DigitalPakts Alter deutschlandweit gewürdigt werden sollen“, hob Drese hervor. Ob Begegnungszentrum, Computerkurs oder regionale Nachbarschaftsinitiativen, wir haben in MV viele Angebote, die die digitale Teilhabe Älterer stärken, so die Ministerin.
„Diese Initiativen bauen digitale Barrieren ab und sind ein Schlüssel für die Teilnahme unserer Seniorinnen und Senioren am alltäglichen gesellschaftlichen Leben. Ich möchte unsere Kommunen daher ausdrücklich darin bestärken, sich mit ihren Projekten zu bewerben und sie mit uns zu teilen“, erklärte Drese.
Noch bis Ende Oktober können interessierte Kommunen ihre Bewerbung einreichen. Zehn Projekte werden am Ende ausgezeichnet und erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro.
Alle Infos zum Kommunenwettbewerb finden Interessierte auf den Seiten des DigitalPakts Alter unter: www.digitalpakt-alter.de/wettbewerb
M-V holt Bundessieg bei „Jugend debattiert“
Eine Gewinnerin des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend debattiert“ kommt aus Mecklenburg-Vorpommern. Mathilda Kirschnick vom Albert-Einstein-Gymnasium in Neubrandenburg (Jahrgangsstufe 9) ist Bundessiegerin in der Altersgruppe 1. Die 15-Jährige argumentierte so souverän beim Thema „Ausschüttung von Erfolgsprämien des DFB in gleicher Höhe an die Nationalteams der Männer und Frauen“, dass sie sich deutlich gegen ihre Mitstreiterinnen und -streiter in der Altersgruppe der Jahrgangsstufen 8 bis 10 durchgesetzt hat. Im Juryfeedback wurden insbesondere die Klarheit und der Realitätsbezug der Schülerin aus Mecklenburg-Vorpommern gelobt.
„Jugend debattiert“ ist ein Projekt auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Träger des Projekts sind die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz, den Bildungsministerien und den Parlamenten der Länder. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Das Bundesfinale fand am Samstag, 8. Juni 2024, in Berlin statt.
Weitere Informationen: www.jugend-debattiert.de
Schwerin sucht die Familienfreundlichsten
Zum achten Mal will das Schweriner Bündnis für Familie die Familienfreundlichsten in der Landeshauptstadt ermitteln und ehren. Gesucht werden Schwerinerinnen und Schweriner, Unternehmen, Einrichtungen sowie Initiativen, die sich aktiv für Familien im Alltag einsetzen, helfen, wo Hilfe nötig ist, flexible Arbeitszeiten und familienfreundliche Personalbedingungen anbieten, Kinder und Familien unterstützen, auf die Kleinen aufpassen, vielseitige Freizeitbeschäftigungen ermöglichen und einfach im Alltag für Familien da sind. Wir suchen die Familienfreundlichsten 2024 in den zwei Kategorien „Familienfreundliches Unternehmen“ und „Familienfreundliche Initiative“.
Das Familienbündnis mit seinen über 40 Partnern hofft wieder auf viele Vorschläge für die Ehrungen. Alle Schweriner, Einwohner der umliegenden Gemeinden, Unternehmen, Institutionen sowie Vereine und Verbände können bis zum 30.06.2024 ihre Vorschläge beim Bündnis unter folgendem Link einreichen.
Medienkompetenz-Preis MV 2024 vergeben
Der Medienkompetenz-Preis MV wird seit 2006 von der Medienanstalt MV vergeben und ist herausragenden Projekten gewidmet, die nachhaltige und/oder innovative Medienarbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen durchgeführt haben. Hierbei liegt der Fokus auf dem Prozess der Medienarbeit und weniger auf der Qualität des entstandenen Produktes. Preisgelder in Höhe von 6.000 Euro in vier Kategorien wurden an acht Projekte vergeben.
- Kategorie „Freizeit und Teilhabe“
- Kategorie „Schule und Bildung“
- Kategorie „Kindheit und Alter“
- Kategorie „Nachgehakt“
Die jeweiligen Preisträger*innen können HIER nachgelesen werden.
Integrationspreis MV 2024
Unter dem Motto „Miteinander Wachsen“ können sich erneut Vereine, Verbände und Organisationen aber auch Einzelpersonen mit ihrem Engagement für die Integration bewerben.
„Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern eine Vielzahl an Akteurinnen und Akteuren, die vor Ort hervorragende, meist ehrenamtlich getragene Arbeit leisten sowie Vereine, die mit einem enormen Beitrag zur Integration von zugewanderten Menschen etwa im Sport oder im Kulturbereich beitragen“, erklärte Michael. „Bewerben können sich aber auch Einzelpersonen, die zum Beispiel Unterstützung bei Behördengängen anbieten, Freizeitangebote für Geflüchtete organisieren, ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe aktiv sind oder auch Unternehmen, die Menschen mit Einwanderungsgeschichte beschäftigen und unterstützen“, so die Landesintegrationsbeauftragte.
„Eine Bewerbung für den diesjährigen Preis ist ab sofort und bis zum 24. Mai per Mail möglich. Dabei kommt es ausdrücklich nicht auf die Größe des Projektes oder des Engagements an. Stattdessen würde ich mich freuen, wenn die Bewerbungen auch die ganze Bandbreite der Integrationsarbeit widerspiegeln“, so Michael. Über die Preisträger wird anschließend eine unabhängige Jury entscheiden.
Das Bewerbungsformular sowie alle weiteren Informationen zum Integrationspreis 2024 finden Interessierte auf den Seiten des Sozialministeriums. Für Fragen zu den Voraussetzungen und Abläufen können sich Interessierte auch telefonisch unter 0385/58819091 an die Landesintegrationsbeauftragte wenden.