Drei Schulen mit dem Berufswahl-SIEGEL MV ausgezeichnet
Das Bildungsministerium MV hat im Dezember 2025 drei Schulen für ihre besonders gute Berufliche Orientierung geehrt. Das Berufswahl-SIEGEL MV erhalten Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler praxisnah und umfassend beim Übergang in Ausbildung und Beruf unterstützen.
Ausgezeichnet wurden:
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Regionale Schule „Nordlicht-Schule“ Rostock
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Reuterstädter Schulcampus Stavenhagen
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Regionales Berufliches Bildungszentrum Müritz, Waren (Rezertifizierung)
Insgesamt tragen nun 55 Schulen in MV das Siegel. Für Familien bedeutet das: An diesen Schulen gibt es mehr Praxisangebote, engere Zusammenarbeit mit Unternehmen und bessere Unterstützung bei der beruflichen Orientierung.
Im Anschluss an die Preisverleihung fand erstmals ein landesweites Netzwerktreffen als Barcamp statt, bei dem Schulen und Partner neue Ideen zur Berufsorientierung entwickelten.
Mehr Angebote zur Beruflichen Orientierung
Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern sollen noch gezielter den Beruf wählen, der am besten ihren Neigungen entspricht. Das Land stellt dafür die Berufliche Orientierung an den Schulen neu auf. Bildungsministerin Simone Oldenburg hat das Konzept mit Vertretern der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern in Schwerin öffentlich vorgestellt. Das Konzept „Alle werden gebraucht! – Schulische Berufliche Orientierung für einen guten Übergang in Ausbildung und Beruf“ enthält viele Neuerungen und bewährte Angebote. Es soll ab dem Schuljahr 2025/2026 an den Schulen verbindlich umgesetzt werden. Bereits in diesem Schuljahr können die Schulen danach arbeiten.
Nach dem neuen Konzept beginnt die Berufliche Orientierung mit altersangemessenen Angeboten bereits in der Kita. In der Schule setzt sie sich in aufeinander aufbauenden Phasen und in allen Unterrichtsfächern fort.
Jede Schule benennt darüber hinaus eine beauftragte Lehrkraft für Berufliche Orientierung, die für die Umsetzung der Angebote an der jeweiligen Schule verantwortlich ist. Für den Aufbau der Beruflichen Orientierung und die Umsetzung des Konzepts erhalten die Lehrkräfte zwei Anrechnungsstunden im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2024/2025, in den Schuljahren darauf ist wöchentlich eine Anrechnungsstunde vorgesehen. Die Lehrkräfte erhalten zur Begleitung der Schülerinnen und Schüler wöchentlich weitere vier Stunden während des Zeitraums der Praxislerntage.