Bund und Länder einigen sich auf Digitalpakt 2.0
Bund und Länder haben sich auf den neuen Digitalpakt 2.0 zur Digitalisierung der Schulen verständigt. Diese politische Einigung wurde am 18. Dezember 2025 auf der Bildungsministerkonferenz in Berlin getroffen – der formale Unterzeichnungsprozess soll nun starten.
Bis 2030 investieren Bund und Länder gemeinsam insgesamt fünf Milliarden Euro in die digitale Modernisierung des Unterrichts und der Schul-Infrastruktur. Jeweils 2,5 Milliarden Euro stammen vom Bund und von den Ländern, wobei der Bundesanteil größtenteils aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ finanziert wird.
Zentrale Ziele des Digitalpakts 2.0 sind neben dem Ausbau digitaler Netze, moderner Endgeräte und zeitgemäßer Lernumgebungen auch vereinfachte Verwaltungsprozesse und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und kommunalen Schulträgern – mit weniger Bürokratie als bisher.
Bildungsministerin Karin Prien sowie die Ländervertreter*innen betonten, dass der Digitalpakt 2.0 einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Schulen leistet und gleiche digitale Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler fördern soll.
📌 Startschuss bereits zum 1. Januar 2025: Der vorzeitige Maßnahmenbeginn wurde politisch vereinbart, während der Digitalpakt offiziell bis 2030 läuft.