Tägliche Lesezeit an Grundschulen zeigt erste Erfolge

Die tägliche Lesezeit an den Grundschulen in Mecklenburg-Vorpommern zeigt erste positive Ergebnisse. Das geht aus Zwischenergebnissen einer wissenschaftlichen Evaluation hervor.

Seit dem Schuljahr 2024/2025 ist das sogenannte „Leseband“ an allen öffentlichen Grundschulen im Land fest im Stundenplan verankert. Dabei lesen Schülerinnen und Schüler jeden Tag etwa 20 Minuten, unabhängig vom Unterrichtsfach. Ziel ist es, das Lesen regelmäßig zu üben und so die grundlegenden Fähigkeiten im Umgang mit Texten zu stärken.

Die bisherigen Auswertungen zeigen vor allem Verbesserungen bei der Leseflüssigkeit. Kinder lesen nach einem Jahr bereits schneller und sicherer, insbesondere in den Klassenstufen 1 bis 3. Diese Fähigkeit gilt als wichtige Grundlage, um Texte später besser verstehen zu können.

Für die Evaluation wurden bisher 3.173 Schülerinnen und Schüler aus zwölf Grundschulen untersucht. Die Studie wird von der Universität Greifswald durchgeführt und berücksichtigt sowohl Schulen im städtischen als auch im ländlichen Raum.

Die Ergebnisse sind noch vorläufig. Die Untersuchung läuft weiter, abschließende Ergebnisse werden für Herbst 2026 erwartet.