Jetzt bewerben: Deutscher Kita-Preis 2026

Der Deutsche Kita-Preis geht in die nächste Runde: Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung aus ganz Deutschland – auch aus Mecklenburg-Vorpommern – können sich ab sofort bewerben. Ausgezeichnet werden Engagement, gute pädagogische Qualität und eine enge Zusammenarbeit mit Familien und dem sozialen Umfeld.

Bewerbungsschluss: 20. März 2026
Teilnahmeberechtigt: Kitas sowie lokale Bündnisse für frühe Bildung
Bewerbung: online unter  www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung

Auch Empfehlungen durch Eltern, Fachkräfte oder Engagierte sind möglich. Insgesamt ist der Preis mit 110.000 Euro dotiert.

Neue Hygiene-Broschüre für Kitas veröffentlicht

Das Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) haben eine überarbeitete Hygiene-Broschüre für Kindertageseinrichtungen herausgegeben.

Die Broschüre bietet aktuelle Leitlinien zur Hygiene im Kita-Alltag – von Handhygiene und Reinigungsstandards bis zu Prävention bei Infektionen. Erstmals enthält sie auch Hinweise zu Klimawandel-Effekten und wie Einrichtungen mit Hitze oder ähnlichen Herausforderungen im Alltag umgehen können.

Damit erhalten Erzieher*innen und pädagogische Fachkräfte praxisnahe Empfehlungen, um gesundes Aufwachsen in der Kita zu unterstützen und Sicherheit für Kinder, Mitarbeitende und Familien zu erhöhen.

Die Broschüre steht online zum kostenlosen Download bereit – ein wertvolles Hilfsmittel für alle Kita-Teams im Land.

Gute Kita 2030 – Auftakt in Schwerin

Am 30. Oktober 2025 startete im Bildungsministerium MV das Forum Gute Kita 2030. Ziel ist es, die „Kita der Zukunft“ zu gestalten – kindgerecht, familienfreundlich und pädagogisch stark.

Vertreterinnen und Vertreter von Trägern, Gewerkschaften, Eltern und Schulen beraten über vier Themen: Qualität, Personal, Bedürfnisse von Familien und Finanzierung. Zu jedem dieser Themen werden Leitfragen erörtert, deren Ergebnisse als Grundlage für den weiteren Austausch dienen. Bis zum Sommer 2026 soll ein erster Sachstand erarbeitet werden. Der gemeinsame Austausch wird über die laufende Wahlperiode andauern. Regelmäßige Treffen des Forums sowie thematische Unterarbeitsgruppen sind vorgesehen.

Kitas für Nachhaltigkeit ausgezeichnet

In Schwerin wurden zwölf Kindertageseinrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern als nun-Kita M-V geehrt. Die Auszeichnung steht für norddeutsch und nachhaltig und würdigt Einrichtungen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aktiv in ihren Alltag integrieren.

Die prämierten Kitas hatten zuvor an Workshops im Projekt „Kita der Zukunft“ teilgenommen, in dem ein Qualitätsrahmen für BNE sowie ein Zertifizierungsverfahren entwickelt wurden. Im Frühjahr 2025 prüfte ein Gutachterteam die Einrichtungen vor Ort.

Ausgezeichnet wurden:
Kita Rappelkiste (Rostock), Hort Jenaplanschule (Rostock), Kindergarten der Werkstattschule (Rostock), Kita Zwergenparadies (Leezen), Kita Sternberger Kinnings (Sternberg), Hort Paulo Freire Schule (Parchim), Kita Peermoor (Herrnburg), Kita Stadtspatzen (Wismar), Kita Neumühler Strolche (Schwerin), Kita Uns Darßer Kinnerstuw (Prerow), Kita SpielZeit (Neustrelitz) und das Montessori Kinderhaus (Hinrichshagen).

Der Qualitätsrahmen wird künftig im BNE-Masterplan für Kita und Schule in M-V veröffentlicht und steht allen Kitas als Orientierung zur Verfügung. Besonders engagierte Einrichtungen können sich auch künftig als „nun-Kita M-V“ zertifizieren lassen.

Bund investiert vier Milliarden Euro in frühe Bildung

Die Bundesregierung stellt in den Jahren 2025 und 2026 rund vier Milliarden Euro bereit, um die Qualität in Kitas bundesweit zu verbessern. Ziel ist es, bessere Bildungs- und Betreuungsbedingungen für Kinder zu schaffen und Eltern zu entlasten.

Die Mittel fließen vor allem in:

Zwei Bereiche – Fachkräfteförderung und Sprachbildung – sind für alle Länder verpflichtend.

Auch in MV sollen die Gelder helfen, den Personalmangel in Kitas zu lindern, Förderangebote auszubauen und die Ausstattung zu verbessern. Familien profitieren von stabileren Betreuungsangeboten und mehr Qualität im Alltag ihrer Kinder.

Langfristig will der Bund mit den Ländern bundesweite Qualitätsstandards in der frühen Bildung verankern. Entscheidend wird sein, wie effektiv die Umsetzung in den Ländern gelingt.

Neues Kinder- und Familienzentrum in Rostock Groß Klein eröffnet

In Rostock Groß Klein wurde kürzlich eines der ersten Kinder- und Familienzentren (KiFaZ) in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet. Es ist direkt an die Kita „Naturwerkstatt“ angeschlossen und setzt damit das Prinzip „Alles unter einem Dach“ beispielhaft um.

„Unser Ziel ist es, Familien dort zu erreichen, wo sie ohnehin sind – morgens und nachmittags in der Kita“, erklärte Sozial-Staatssekretärin Sylvia Grimm. Angebote sollen unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebenslage zugänglich sein.

Grimm betonte, dass viele Hilfen bislang an Hemmschwellen scheitern. Die Anbindung an vertraute Orte wie die Kita könne diese Barrieren abbauen und den Zugang zu Unterstützung deutlich erleichtern.

Das Land will bis 2028 mindestens 16 KiFaZe in ganz MV etablieren und stellt dafür rund fünf Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds bereit. Alle Landkreise und kreisfreien Städte sollen berücksichtigt werden.

In Rostock gibt es nun bereits zwei solcher Zentren – in Lütten Klein und in Groß Klein – mitten in Wohngebieten mit besonderem Unterstützungsbedarf.

Modellprojekt „Niederdeutsch-Kitas M-V“

Im Jahr 2025 fördert die Landesregierung mit insgesamt 15.000 Euro Projekte in Kindertagesstätten, die durch spielerische und kreative Ansätze die Vielfalt der niederdeutschen Sprache und das Bewusstsein für die niederdeutsche Kultur stärken. „Mit dem Modellprojekt ‚Niederdeutsch-Kitas M-V‛ wollen wir in diesem Jahr Kitas finanziell unterstützen, die den Lütten die niederdeutsche Sprache näherbringen“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Im Rahmen des Modellprojektes werden Vorhaben gefördert, die den Kindern nicht nur Sprachkenntnisse vermitteln, sondern auch das Interesse an regionalen Traditionen und Werten wecken. Beispielsweise:

Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können ab sofort beim Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V unter www.lagus.mv-regierung.de/Foerderungen/MV/ Anträge auf Förderung im Rahmen des Modellprojektes „Niederdeutsch-Kitas M-V“ stellen. Die Höhe der Zuwendung beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025 mindestens 500 Euro und höchstens 1.500 Euro pro Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegeperson.

Fortführung Projekt "Aqua-Kitas" in MV

Schwimmen, tauchen, springen – das sind die Fähigkeiten, die Kinder brauchen, um sich sicher im Wasser zu bewegen. Damit noch mehr Mädchen und Jungen in Mecklenburg-Vorpommern bereits im Kindergartenalter diese Kompetenzen erlernen, fördert das Land auch in diesem Jahr zehn Kindertageseinrichtungen, die sich am Projekt „Aqua-Kitas“ beteiligen.

Die Ausbildung der Fachkräfte wird durch die Stiftung Deutschland Schwimmt organisiert. Die Teilnehmenden erarbeiten sich die Theorie durch ein flexibles Selbststudium, auf das ein Praxiswochenende und die praktische Prüfung folgen. Während ihrer Ausbildung lernen sie unter anderem, wie sie die Basiskompetenzen spielerisch vermitteln können, wie eine Musterstunde aufgebaut ist und wie sie mit Notfallsituationen im Wasser umgehen. Für die Fachkräfte ist die Ausbildung kostenlos. Die Teilnahme an der Ausbildung steht darüber hinaus auch Fachkräften von Kitas frei, die keine Förderung für Aqua-Kitas in Anspruch genommen haben.

Bewerbung zum Deutschen Kita-Preis

Bis zum 7. März sind Kitas und lokale Bündnisse aus ganz Deutschland dazu aufgerufen, sich für den Deutschen Kita-Preis 2025 zu bewerben. Auch Netzwerke Frühe Hilfen können teilnehmen. Die Bewerbung erfolgt ab sofort online über das Bewerbungsportal des Deutschen Kita-Preises.

Die Auszeichnung wird in zwei Kategorien verliehen: "Kita des Jahres" und "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres". In diesem Jahr ist der Deutsche Kita-Preis mit insgesamt 110.000 Euro dotiert. Die Initiatoren rufen außerdem dazu auf, Kitas oder lokale Bündnisse für den Preis vorzuschlagen und zum Mitmachen zu ermutigen. Das ist bis zum 28. Februar möglich.

Der Deutsche Kita-Preis wird jährlich vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit weiteren Partnern verliehen. Er würdigt seit 2018 die engagierte Arbeit von Kitas, Initiativen, Netzwerken und Bündnissen, die sich auf kommunaler Ebene dafür einsetzen, dass Kinder bestmöglich aufwachsen können.

Neues Beratungsangebot für Eltern von Kleinkindern

Für viele Eltern ist das Medienthema mit Emotionen besetzt. Manche fürchten, dass es Kindern schadet, wenn sie zu früh Medien konsumieren. Andere wollen sichergehen, dass ihre Kinder nichts verpassen.

Eins ist klar: Kinder sind von Geburt an von Medien umgeben. Die Smartphones der Eltern, Fernseh-Apparate, Bildschirme beim Kinderarzt oder in der U-Bahn – Medien sind allgegenwärtig. Die Empfehlung, mit dem Schauen von Medieninhalten bis zum dritten Geburtstag der Kinder zu warten, fällt da oftmals schwer. Wichtig ist, sich vorab Gedanken zu machen, was zum Familienalltag passt und was den eigenen Kindern guttut.

Auf Basis einer aktuellen Befragung von Eltern und Kindern hat FLIMMO die wichtigsten Infos, Tipps und Anregungen für den Medienstart in einem neuen Beratungsangebot zusammengestellt.

Zeitgleich hat FLIMMO eine bundesweite Versandaktion von FLIMMO-Plakaten an rund 54.000 Kindertageseinrichtungen, auch in Mecklenburg-Vorpommern gestartet. Diese soll auf das neue Beratungsangebot für Eltern hinweisen.