Kinderrechte im Schulalltag stärken
In Mecklenburg-Vorpommern startet das neue Kinderrechteschulen-Programm. Ziel ist es, Kinderrechte dauerhaft im Schulalltag zu verankern und die Mitbestimmung von Kindern zu fördern. Das gemeinsame Projekt des Ministeriums für Bildung und Kindertagesförderung und UNICEF Deutschland beginnt zunächst an acht Grund- und Förderschulen aus allen Regionen des Landes. In den kommenden Jahren soll das Programm schrittweise auf weitere Schulen ausgeweitet werden.
An der Pilotphase nehmen folgende Schulen teil:
- Grundschule „Am See“ in Löcknitz
- Grundschule „Fritz Reuter“ in Crivitz
- Grundschule „Fritz Reuter“ in Ludwigslust
- Grundschule „Marlower Loris“ in Marlow
- Grundschule „Theodor Körner“ in Wöbbelin
- Kranichschule Neubrandenburg (Förderschwerpunkt geistige Entwicklung)
- Förderschule „J.-A. Komensky“ in Barth (Förderschwerpunkt Lernen)
- Schule „Am Wallberg“ in Neuburg (Förderschwerpunkt geistige Entwicklung)
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass sich die gesamte Schulgemeinschaft – Schulleitung, Lehrkräfte, weiteres pädagogisches Personal, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern – gemeinsam auf den Entwicklungsprozess verständigt. An jeder teilnehmenden Schule wird ein Kinderrechte-Team eingerichtet, das die Umsetzung begleitet. Das Programm orientiert sich an der UN-Kinderrechtskonvention und unterstützt Schulen dabei, Kinderrechte sichtbar und erlebbar zu machen. Kinder sollen ihre Rechte kennenlernen, ihre Meinung einbringen und Schule aktiv mitgestalten können.