Zeugnissorgentelefon für Familien
Nicht jedes Zeugnis entspricht den eigenen Erwartungen. Für Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern richtet das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr wieder ein Zeugnissorgentelefon ein.
Vom 6. bis 17. Juli 2026 stehen die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen des Zentralen Fachbereichs für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS) für vertrauliche Gespräche zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Eltern, die Fragen oder Sorgen rund um das Zeugnis haben – sei es wegen enttäuschender Noten, der Angst vor Reaktionen im familiären Umfeld oder bei Unsicherheiten über den weiteren schulischen Weg.
Das Zeugnissorgentelefon ist unter der Telefonnummer 0385 588 7987 montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.
Das Beratungsangebot ist kostenfrei und vertraulich. Es unterstützt Familien dabei, Sorgen ernst zu nehmen, gemeinsam Lösungen zu finden und Perspektiven für den weiteren schulischen Weg zu entwickeln.
Hilfe für Männer in schwierigen Lebenslagen bleibt gesichert
Das bundesweite Männerhilfetelefon bleibt eine wichtige Anlaufstelle für Männer, die von Gewalt betroffen sind oder sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Auch Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Angebot weiterhin.
Die Nachfrage zeigt, wie wichtig solche Hilfen sind: 2025 wurden bundesweit über 4.000 Beratungen durchgeführt. Auch im Land ist das Thema relevant – bei mehr als 5.200 Fällen häuslicher Gewalt ist etwa jede vierte betroffene Person männlich.
Gerade für Familien ist es wichtig, frühzeitig Unterstützung zu finden. Konflikte, Überforderung oder Gewalt wirken sich oft auf das gesamte familiäre Umfeld aus – auch auf Kinder. Das Männerhilfetelefon bietet hier eine niedrigschwellige Möglichkeit, anonym und kostenfrei Hilfe zu erhalten – rund um die Uhr, telefonisch oder online.
Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich mit jährlich 5.000 Euro an der Finanzierung und trägt so dazu bei, dass Betroffene schnell und unkompliziert Unterstützung bekommen können.
Zeugnissorgentelefon: Beratung für Familien
Mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse beginnt für viele Kinder und Jugendliche die Winterferienzeit. Zeugnisse können Freude auslösen – manchmal aber auch Fragen, Unsicherheiten oder Sorgen. Um Familien in dieser Situation zu unterstützen, steht auch in diesem Jahr wieder das Zeugnissorgentelefon des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung.
Vom 6. bis 13. Februar erreichen Eltern sowie Schülerinnen und Schüler dort fachkundige schulpsychologische Beratung. Das Angebot richtet sich an alle, die Gesprächsbedarf rund um Zeugnisse, schulische Leistungen oder den weiteren Lernweg haben.
Das Zeugnissorgentelefon bietet Unterstützung bei Fragen wie:
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Wie spreche ich mit meinem Kind über das Zeugnis?
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Wie können Lernschwierigkeiten konstruktiv aufgegriffen werden?
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Welche nächsten Schritte sind sinnvoll, wenn Leistungen hinter den Erwartungen zurückbleiben?
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Wie lassen sich Motivation und Selbstvertrauen stärken?
Gerade für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, Zeugnisse nicht als Bewertung der eigenen Person, sondern als Momentaufnahme im Lernprozess zu verstehen. Das Zeugnissorgentelefon hilft dabei, Sorgen einzuordnen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Das Angebot ist kostenfrei, vertraulich und niedrigschwellig – ein Gespräch kann entlasten und neue Perspektiven eröffnen.
Silbernetz – Telefon gegen Einsamkeit im Alter
Das Silbernetz bietet älteren Menschen in ganz Deutschland ein vertrauliches Gesprächsangebot gegen Einsamkeit. Die kostenfreie Hotline 0800 4 70 80 90 ist täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr erreichbar und richtet sich an Menschen über 60 Jahre, die jemanden zum Reden brauchen – anonym, niedrigschwellig und ohne Verpflichtung.
Viele ältere Menschen erleben mit dem Wegfall des Berufslebens einen Verlust sozialer Kontakte. Besonders in ländlichen Regionen können lange Wege, geringe Mobilität und wenig wohnortnahe Angebote zu Isolation führen. In Mecklenburg-Vorpommern betrifft das zunehmend große Teile der Bevölkerung: Bereits 35 % der Menschen im Land sind über 60 Jahre alt.
Das Silbertelefon versteht sich als Ergänzung zu persönlichen Begegnungsorten. Wichtig sind wohnortnahe, konsumfreie Angebote – sogenannte „Dritte Orte“ – wie Seniorentreffs, Mehrgenerationenhäuser, Bibliotheken oder Dorfgemeinschaftshäuser. Auch Ehrenamt, Vereinsleben und Nachbarschaftshilfe leisten wichtige Beiträge zur sozialen Teilhabe.
Weitere Informationen und Unterstützungsangebote unter: www.silbernetz.org
Zeugnissorgen? Hotline bietet Hilfe
Auch in diesem Jahr richtet das Bildungsministerium vor den Sommerferien wieder ein Zeugnissorgentelefon ein. Ab Montag, 21. Juli 2025, stehen die Fachkräfte des ZDS (Zentraler Fachbereich für Diagnostik und Schulpsychologie) für anonyme Beratung zur Verfügung – für Schüler*innen und Eltern.
Ob Enttäuschung, Angst vor Konflikten zu Hause oder Fragen zur Leistungsverbesserung: Das Team bietet Hilfe, Orientierung und Tipps – eine Woche vor und eine Woche nach der Zeugnisausgabe.
Zeugnissorgentelefon: 0385 588 7987
21. Juli – 1. August 2025
Mo–Fr: 8–18 Uhr, Zeugniswoche auch Sa
Fünf Jahre Männerhilfetelefon – MV zieht positive Bilanz
Seit fünf Jahren unterstützt das Hilfetelefon „Gewalt an Männern“ Männer, die Opfer häuslicher oder partnerschaftlicher Gewalt wurden – kostenlos, anonym und vertraulich unter 0800 123 99 00 oder online auf www.maennerhilfetelefon.de. Mecklenburg-Vorpommern ist seit über drei Jahren dabei und fördert das Angebot mit 5.000 Euro jährlich.
„Gleichstellung heißt, alle Betroffenen im Blick zu haben – auch Männer“, betont Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt. Die Zahl der Kontakte hat sich bundesweit seit dem Start 2020 nahezu verdreifacht – von 1.480 auf über 4.000 im Jahr 2024. Auch in MV wächst die Nachfrage: 2023 wurden 60 Kontakte registriert, im Jahr 2020 waren es lediglich fünf.
Laut Kriminalstatistik ist inzwischen jeder dritte Betroffene häuslicher Gewalt in MV männlich. Bernhardt: „Das Thema darf kein Tabu sein. Wir wollen das Hilfsangebot bekannter machen und rufen weitere Bundesländer zur Beteiligung auf.“
Neue bundesweite Anlaufstelle gegen Verschwörungsdenken
Seit Ende Februar 2025 steht die bundesweite Anlaufstelle „Beratungskompass Verschwörungsdenken“ allen Ratsuchenden zur Verfügung. Sie bietet erste Hilfe für Menschen, die mit Verschwörungserzählungen konfrontiert sind. Die Beratungsstelle ist ein gemeinsames Projekt des BMFSFJ und des BMI im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
Der „Beratungskompass Verschwörungsdenken“ bietet eine anonyme Erstberatung online oder telefonisch. Bei weiterem Beratungsbedarf erfolgt die Vermittlung an spezialisierte Stellen vor Ort. Die Beratung ist vertraulich und wird von Violence Prevention Network, der Amadeu Antonio Stiftung und modus – Zentrum für angewandte Deradikalisierungsforschung durchgeführt.
Silbernetz - das Netzwerk gegen Einsamkeit im Alter
Silbernetz bietet bundesweit Hilfe für ältere Menschen mit Einsamkeitsgefühlen. Mit einem dreistufigen Angebot öffnet es Türen aus der Isolation:
- Unter der Rufnummer 0800 4 70 80 90 bietet Silbernetz Menschen ab 60 Jahren täglich von 8 bis 22 Uhr ein offenes Ohr.
- Einmal pro Woche zu einer vereinbarten Zeit rufen ehrenamtliche Silbernetz-Freund*innen „ihren“ älteren Menschen für eine Stunde an. Das ist persönlicher Kontakt und vertrauliches Gespräch – regelmäßig und zuverlässig.
- Silbernetz gibt den Anrufer*innen Informationen zu Basisangeboten der Altenhilfe in Ländern und Kommunen
Silbernetz ist ein Angebot des gemeinnützigen Vereins Silbernetz, das Netzwerk gegen Einsamkeit wurde 2014 in Berlin gegründet
Zeugnissorgentelefon ist geschaltet
Die Hotline ist ein Angebot des Zentralen Fachbereichs für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen jeweils eine Woche vor und eine Woche nach der Zeugnisausgabe mit Rat und Hilfe bei allen Fragen rund um das Zeugnis zur Verfügung, ob es dabei um den Umgang mit Enttäuschung und Ängsten oder um Konflikte in der Familie geht. Schülerinnen und Schüler können auch Tipps erhalten, wie sie ihre Leistungen verbessern.
Die telefonische Beratung ist vom 27. Januar 2025 bis 7. Februar 2025 unter der Nummer 0385 588 7987 (montags bis freitags und auch am Samstag, 1. Februar 2025), jeweils in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.
Aktionswoche "Gegen Gewalt an Frauen"
Es ist schon Tradition, dass rund 70 Bäckerei-Filialen in Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit dem Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz mit der Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen. Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt und die Landesbeauftragte für Frauen und Gleichstellung der Landesregierung Wenke Brüdgam werden zum Start der Aktionswoche „Gegen Gewalt“ in Stralsund Brötchen in speziellen Tüten verteilen. Auf diesen Tüten ist die Telefonnummer der Hotline gegen Gewalt abgedruckt.
Auftakt der Verteilaktion in Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband des Bäcker- und Konditorenhandwerks Mecklenburg-Vorpommern ist am 25. November 2024 um 11 Uhr auf dem Neuen Markt in Stralsund.
Eine Übersicht über alle Veranstaltungen in MV im Rahmen der "Anti-Gewalt-Woche" finden Sie HIER...
Übersicht der Hilfenummern von STARK MACHEN e.V.:
Frauenhaus Rostock Tel. 0381-45 44 06 (rund um die Uhr) frauenhaus@stark-machen.de
Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking Rostock Tel. 0381-45 82 938 interventionsstelle.rostock@stark-machen.de
BeLa Rostock –Beratungsstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt Tel. 0176 433 26 923 bela.rostock@stark-machen.de
Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking Stralsund Tel. 03831-30 77 50 interventionsstelle.stralsund@stark-machen.de
BeLa Vorpommern –Beratungsstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt Tel. 0176 747 08 335 bela.vorpommern@stark-machen.de
Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Rostock Tel. 0381-440 32 90 fachberatungsstelle@stark-machen.de
Psychosoziale Prozessbegleitung Rostock Tel. 0176 568 335 68 prozessbegleitung@stark-machen.de
HALTestelle, Beratungsstelle für sexuell grenzverletzende Kinder, Tel. 0381-666 44 350, haltestelle@stark-machen.de