MV will Hilfenetz für Gewaltopfer ausbauen

Mecklenburg-Vorpommern plant, den Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt weiter zu stärken. Dafür soll das Beratungs- und Hilfenetz im Land in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Vorgesehen sind zusätzliche Schutz- und Beratungsangebote sowie mehr Personal in bestehenden Einrichtungen.

Aktuell gibt es in Mecklenburg-Vorpommern 32 Einrichtungen für Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt, darunter Frauenschutzhäuser und Beratungsstellen. Bis 2032 sollen weitere Angebote hinzukommen. Ziel ist eine flächendeckende Unterstützung – unabhängig vom Wohnort.

Justizministerin Jacqueline Bernhardt betonte, dass Schutz und Beratung für Gewaltopfer verlässlich erreichbar sein müssen. Unterstützt werden soll das Hilfesystem künftig auch durch zusätzliche Bundesmittel.