Mehr Unterstützung für Kinder bei psychischen Belastungen
Immer mehr Schülerinnen und Schüler kämpfen mit Stress, Ängsten oder Erschöpfung. In Mecklenburg-Vorpommern wurde deshalb das schulpsychologische Angebot ausgebaut.
Der Zentrale Fachbereich für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS) berät Kinder, Eltern und Lehrkräfte. Mobile Teams unterstützen Schulen direkt vor Ort, zusätzlich wurden weitere Schulpsychologinnen und -psychologen eingesetzt – besonders an Schulen mit erhöhtem Bedarf.
Eine zentrale Leitstelle bietet schnelle Hilfe und vermittelt weiterführende Angebote. Im Schuljahr 2024/2025 gab es dort über 600 Anfragen.
Ergänzend informiert das Land mit Broschüren zur psychischen Gesundheit und ermutigt Kinder und Jugendliche, sich Hilfe zu holen.
Infos und Materialien beim Zentralen Dienst für Diagnostik und Schulpsychologi (ZDS)
Eltern in der Corona-Krise
Wie sind Familien in Deutschland bislang durch die Corona-Pandemie gekommen? Zwei repräsentative Befragungen von Eltern mit Kindern unter 15 Jahren aus dem Frühjahr 2020 und vom Jahresanfang 2021 zeigen die unterschiedlichen Erfahrungen von Eltern im Familienalltag, im Beruf und mit ihrer wirtschaftlichen Situation.
Zwei Allensbach-Befragungen offenbaren eine zunehmende Erschöpfung bei den Familien: 44 Prozent der Eltern zeigten sich im Februar 2021 entmutigt, weil die Pandemie so lange anhält. Die Belastungen für die Familien sind mit der Dauer der Krise gewachsen. Der Anteil der Eltern, die Stress dabei empfinden, sich neben Beruf und Haushalt noch um Kinderbetreuung und Schulunterricht zu kümmern, ist zwischen Frühjahr 2020 und Februar 2021 von 23 Prozent auf 42 Prozent angestiegen. Insgesamt erlebten im Februar 2021 59 Prozent der Eltern Belastungen, Stress und/oder Streit und Spannungen in Folge des Lockdowns, während es im Frühjahr 2020 noch 41 Prozent waren.