Ehrenamt stärken und würdigen

Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Pfeiler des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Mecklenburg-Vorpommern. Rund ein Drittel der Menschen ab 14 Jahren engagiert sich freiwillig – im Sport, in sozialen Einrichtungen, in der Nachbarschaftshilfe oder bei den Blaulichtorganisationen.

Um dieses Engagement zukunftsfähig zu unterstützen, hat die Landesregierung erstmals eine Landes-Engagementstrategie erarbeitet. Sie setzt auf bessere Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie sowie mehr Beratung, Qualifizierung und Vernetzung. Ziel ist es, den Zugang zum Ehrenamt zu erleichtern und freiwilliges Engagement – in Stadt und Land – nachhaltig zu stärken.

Gleichzeitig würdigt das Land langjähriges Engagement ganz konkret: 143 Ehrenamtliche, die sich seit mindestens 20 Jahren kontinuierlich engagieren, wurden bis Ende 2025 mit der Goldenen Ehrenamtskarte MV ausgezeichnet. Sie ergänzt die seit 2020 vergebene Ehrenamtskarte MV, die allein im Jahr 2025 an 3.373 Personen neu ausgestellt wurde. Insgesamt haben bereits 13.760 Ehrenamtliche diese Anerkennung erhalten.

Weitere Informationen zur Ehrenamtskarte MV und zur Goldenen Ehrenamtskarte finden Interessierte auf den Seiten der Ehrenamtsstiftung MV.

Neue Engagementstrategie stärkt Familien in MV

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat eine neue Landes-Engagementstrategie vorgestellt. Ziel ist es, freiwilliges Engagement im Land zu stärken und besser zu unterstützen.

Ehrenamtliche leisten einen wichtigen Beitrag – auch für Familien, etwa in Familienzentren, Vereinen oder Nachbarschaftsprojekten. Die Strategie setzt unter anderem auf bessere Rahmenbedingungen, stärkere Vernetzung und mehr Sichtbarkeit für Engagement.

Davon profitieren Familien durch mehr Angebote vor Ort, mehr Begegnungsmöglichkeiten und eine stärkere Unterstützung im Alltag.

Neue Engagementstrategie stärkt Ehrenamt in MV

Das Land hat eine neue Engagementstrategie vorgestellt, die das freiwillige Engagement sichtbarer, zugänglicher und attraktiver machen soll. Stefanie Drese erklärte beim Fachtag des Landesseniorenring Mecklenburg‑Vorpommern, Ehrenamt trage maßgeblich dazu bei, dass Zusammenhalt in der Gesellschaft erhalten bleibe.

Wesentliche Punkte der Strategie:

Ausblick:
Mit der Strategie setzt Mecklenburg-Vorpommern erstmals ein verbindliches strategisches Fundament für das Engagement-Geschehen. Das Ziel: Eine engagierte Gesellschaft – vom Verein über Dorfgemeinschaft bis zur Jugendinitiative.

Programm "BELL- Bildung und Engagement ein Leben lang" gestartet

Am 16. September 2025 hat Bundesbildungsministerin Karin Prien das erste bundesweite Programm für Bildung im Alter gestartet. Mit dem Programm „BELL – Bildung und Engagement ein Leben lang“ sollen Menschen ab 60 Jahren unterstützt werden, sich weiterzubilden und stärker am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Besonders angesprochen werden dabei auch ältere Menschen, die bisher wenig Zugang zu Erwachsenenbildungsangeboten hatten.

Gefördert werden insgesamt 50 Projekte in ganz Deutschland. Die Themen reichen von Gesundheit über politische Bildung und Finanzwissen bis hin zu neuen Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement. Ziel ist es, Lernorte zu schaffen, die Bildung mit gesellschaftlicher Teilhabe verbinden und zugleich das Erfahrungswissen älterer Menschen bewahren und weitergeben.

Für das Programm stehen bis 2028 rund 25 Millionen Euro zur Verfügung. Finanziert wird es aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Bundes, ergänzt durch Eigenanteile der Projektträger. Damit setzt die Bundesregierung ein deutliches Signal, dass Lernen keine Altersgrenze kennt und Bildung auch im späteren Lebensabschnitt neue Perspektiven eröffnet.

Starkes Ehrenamt braucht starke Rahmenbedingungen

Das Bundeskabinett hat zwei zentrale Vorhaben zur Förderung des freiwilligen Engagements beschlossen: die ressortübergreifende Engagementstrategie des Bundes und den Vierten Engagementbericht zum Thema „Zugangschancen zum freiwilligen Engagement“.

Der Vierte Engagementbericht beleuchtet die Möglichkeiten für freiwilliges Engagement in Deutschland. Er beleuchtet, wie soziale Unterschiede die Beteiligungsmöglichkeiten beeinflussen und zeigt, wie Staat und Zivilgesellschaft Barrieren abbauen können.

Mit der ebenfalls vom Kabinett beschlossenen Engagementstrategie stärkt die Bundesregierung freiwilliges Engagement und verbessert die Rahmenbedingungen für Engagierte. Sie wurde im Rahmen eines breiten Beteiligungsprozesses entwickelt, bei dem über 10.000 Menschen ihre Ideen und Wünsche einbrachten. Die Strategie verfolgt fünf zentrale Ziele, darunter die Förderung von Vielfalt und die Stärkung des Engagements in Krisenzeiten. Ein besonderes Anliegen ist es zudem, den Zugang zum Engagement für alle Menschen zu erleichtern – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Status. Auch die digitale Transformation des Engagements wird vorangetrieben. Alle zwei Jahre wird die Strategie überprüft und weiterentwickelt, um sicherzustellen, dass sie die Bedürfnisse der Zivilgesellschaft widerspiegelt.

Preis für cultura mobile e.V. bei machen!2024

Herzlichen Glückwunsch nach Gnoien! Der Gnoiener Verein cultura mobile e.V., Träger der KULTURBöRSE, hat Ende August einen Preis für das Projekt “Theatermachen verbindet!” bekommen.

Von über 200 prämierten Projektideen erhielten 106 ihre Preise im Stadion An der Alten Försterei. Überreicht wurden sie von Bundeskanzler Olaf Scholz, den Vorständen der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), Katarina Peranić und Jan Holze, Mitgliedern der Jury und Carsten Schneider. Dieser unterstrich die Bedeutung des Wettbewerbs: „Die vielen Engagierten in unserem Land setzen sich jeden Tag für ihre Gemeinden und ihre Mitmenschen ein. Dadurch bereichern sie das Leben in den Kommunen und stärken den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Diese Menschen und ihre Leistungen zu würdigen und zu unterstützen, ist unser Anliegen. Für unsere Demokratie sind sie tragende Säulen.“

Die MitMachZentralen in MV: Anlaufstellen für´s Ehrenamt

Hallo Frau Illerhaus-Kulow, danke, dass Sie sich Zeit für den Blog nehmen. Stellen Sie sich bitte einmal kurz vor.

Vielen Dank für die Einladung, sehr gerne! Ich bin Carolin Illerhaus-Kulow und seit Januar 2024 zuständig für die MitMachZentrale des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte unter der Trägerschaft des Instituts für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung, kurz ISBW gGmbH. Hauptsächlich arbeite ich in meinem Büro in Waren, aber auch in Neubrandenburg und Neustrelitz finden Beratungen statt. Der Landkreis ist groß – ich bin viel unterwegs!

Erzählen Sie uns gerne mehr von der MitMachZentrale. Was sind die Aufgaben und Arbeitsschwerpunkte?

Das Ministerium für Sport, Gesundheit und Familie MV fördert insgesamt acht MitMachZentralen im Bundeesland. Neben der MitMachZentrale MSE gibt es auch noch weitere in den anderen Landkreisen. Die Hauptaufgabe der MitMachZentralen ist es, generell das Engagement im Landkreis oder der jeweiligen Stadt zu fördern. Dies geschieht über verschiedene Wege: Interessierte Bürger*innen, welche sich gerne engagieren möchten, können mit uns gemeinsam das Spektrum des Engagements kennenlernen, sodass wir bestimmt einen passenden Einsatzort finden. Zudem geben wir Unterstützung im Förderdschungel um passende Fördermittel für konkrete Vorhaben zu finden. Auch Veranstaltungen und Weiterbildungen für Ehrenamtliche gehören zu unserem Aufgabenspektrum.

Wie geben Sie Unterstützung und Hilfe?

Da die Anliegen und Anfragen sehr unterschiedlich sind, ist es wirklich wichtig ganz individuell zu beraten und zu unterstützen. Ein kleiner Verein braucht Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit um neue Mitglieder zu werben, eine Kita sorgt sich um den Versicherungsschutz der Engagierten im Haus, Zugezogene möchten sich engagieren um Gleichgesinnte kennenzulernen und ihr Wissen weiterzugeben. Das sind nur wenige Beispiele der Vielfalt – aber überall finden wir Lösungen und entwickeln Ideen!

Welche Motivation haben die Freiwilligen, sich zu engagieren?

Engagement ist Vielfalt pur – und so ist es auch die jeweilige persönliche Motivation, die dahinter steckt. Für viele steht der Wunsch im Vordergrund, ihre Region aktiv mitzugestalten und einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Sie möchten etwas zurückgeben, was sie selbst als wertvoll empfinden, sei es in Form von Zeit, Wissen oder Fähigkeiten.
Engagierte schätzen den Austausch mit Gleichgesinnten und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Nicht zuletzt finden viele Erfüllung und Sinn im Ehrenamt, weil sie direkt sehen können, wie ihr Einsatz anderen Menschen hilft und das Zusammenleben bereichert.

Was sind die größten Herausforderungen, denen Freiwillige gegenüberstehen?

Auch hier ist es sinnvoll ein bisschen zu differenzieren. Für junge Menschen, Schüler*innen und Student*innen, Berufstätige, Eltern (insbesondere von kleinen Kindern) und Menschen mit zu pflegenden Angehörigen ist es sicherlich besonders herausfordernd, Zeit für ein Ehrenamt zu finden. Menschen, die in ihrem Alltag überlastet sind, können sich nur schwer engagieren. Mir begegnen immer wieder Personen, die sich gerne engagieren würden, aber es nicht im Alltag integrieren können.
Auch wichtig sind die Rahmenbedingungen, in welchen ein Ehrenamt stattfinden. Wo ist das Ehrenamt angegliedert? Wird das Engagement gesehen und anerkannt? Sind in Vereinen beispielsweise die Aufgaben so verteilt, dass sie gut bewältigt werden können – oder machen nur wenige Personen viel zu viel?
Zudem brauchen auch ehrenamtlich organisierte Projekte Geld, das ist nicht zu vernachlässigen. Die Beantragung von Fördergeldern kostet viel Zeit Mühe, was alles im Ehrenamt geschieht. Hier unterstütze ich auch gerne und berate schon vorab, welche Fördermöglichkeiten wirklich sinnvoll und passend sind.

Sie haben gerade von Menschen gesprochen, die sich gerne engagieren möchten, aber eigentlich keine Zeit dafür haben. Was würden Sie in solchen Situationen raten? Gibt es Möglichkeiten?

Auf jeden Fall – und es wird zunehmend wichtiger, genau solche Formate zu finden. Kurzzeitengagement, oder wie ich auch gerne sage „Engagement-Sprints“ zu vermitteln ist eine wichtige Herausforderung, die gute Plattformen braucht. Diese Engagements sind kurzweilig und können aber enorm viel bewirken. Das kann beispielsweise die Mithilfe bei einem Fest sein, oder als Vorbereitung dafür in Form von Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit.
Engagierte, die im Alltag wenig Zeit finden, können sich oftmals nur schwer für längere Zeiträume und langfristige Verantwortungsbereiche festlegen. Kurzeitengagement bringt die Möglichkeit, die eigenen Stärken und Fähigkeiten wirksam dort einzusetzen, wo es in dem Moment akut am besten benötigt wird. Eine Bereicherung für beide Seiten!

Welche Pläne hat die Mitmachzentrale für die Zukunft?

Generell dreht sich bei uns vieles um die Frage: Wie können wir Engagement stärken und vorhandene Strukturen unterstützen. Es ist uns ein Anliegen, die vielen Engagierten zu erreichen und ein wirkungsvolles Angebot vorzuhalten.
Wir achten somit auch zukünftig stark darauf, im Gespräch mit Engagierten zu bleiben um die Bedarfe zu erfassen. In der Mecklenburgischen Seenplatte möchte ich nächstes Jahr auch mehr das Engagement in den dörflicheren Gegenden kennenlernen, bislang habe ich mich auf Waren, Neustrelitz und Neubrandenburg konzentriert.

Wie sieht die Zukunft des Ehrenamts in der Region aus?

Ehrenamt trägt unser Zusammenleben als Gesellschaft: Nachbarschaftshilfe, die Freiwilligen Feuerwehren, ehrenamtliche Bürgermeister*innen, Vereine, die kulturelle, soziale, gesellschaftsstärkende oder umweltschützende Projekte in die Wege leiten, Sportvereine. Menschen organisieren sich über Vereine, verbringen eine gute und wirkungsvolle Zeit zusammen. Das brauchen wir mit Blick auf unsere Zukunft mehr denn je! Gleichzeitig muss Ehrenamt, Engagement und Vereinsleben auch zeitgemäß sein: Um die Wege in unserem Bundesland zu überbrücken braucht es gute Mobilitätsstrukturen. Auch das Thema Digitalisierung ist im Ehrenamtskontext ein wichtiges: Was für viele Vereine eine große Herausforderung ist, bietet gleichzeitig wunderbare Möglichkeiten.

Wo sind die MitMachZentralen zu finden? Wie kann man Kontakt aufnehmen?

Das Büro der MitMachZentrale MSE ist in der Dietrich-Bonhoeffer-Str. 18 in Waren (Müritz), direkt angegliedert an unsere Familienbildungsstätte, dem Familienhafen Waren.
Carolin Illerhaus-Kulow ist Ihre Ansprechpartnerin vor Ort und freut sich auf regen Austausch, gute Ideen und engagierte Menschen im Landkreis MSE! (Tel. 03991 180037)

Die Kontakte aller MitMachZentralen in MV finden Sie HIER auf unserer Seite.

Wettbewerb für Kommunen zur digitalen Teilhabe im Alter

"Unsere Kommunen begegnen dem digitalen Wandel schon heute aktiv und sind vielfach engagiert, um unsere Seniorinnen und Senioren an neue Technologien und digitale Möglichkeiten heranzuführen“, erklärte Drese. Ein Beispiel seien die SilverSurfer, die ihre Altersgenossen beim Umgang mit Smartphone, Tablet, Computer und Co. unterstützen. „Rund 80 ältere Menschen bilden sich hierfür in Schwerin, Greifswald, Waren/Müritz und Rostock jährlich aus und weiter“, betonte die Ministerin.

„Aber auch darüber hinaus gibt es innovative Projekte bei uns im Land, die nun mit dem Kommunenwettbewerb des DigitalPakts Alter deutschlandweit gewürdigt werden sollen“, hob Drese hervor. Ob Begegnungszentrum, Computerkurs oder regionale Nachbarschaftsinitiativen, wir haben in MV viele Angebote, die die digitale Teilhabe Älterer stärken, so die Ministerin.

„Diese Initiativen bauen digitale Barrieren ab und sind ein Schlüssel für die Teilnahme unserer Seniorinnen und Senioren am alltäglichen gesellschaftlichen Leben. Ich möchte unsere Kommunen daher ausdrücklich darin bestärken, sich mit ihren Projekten zu bewerben und sie mit uns zu teilen“, erklärte Drese.

Noch bis Ende Oktober können interessierte Kommunen ihre Bewerbung einreichen. Zehn Projekte werden am Ende ausgezeichnet und erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

Alle Infos zum Kommunenwettbewerb finden Interessierte auf den Seiten des DigitalPakts Alter unter: www.digitalpakt-alter.de/wettbewerb

Kompetenzzentrum „Lernen durch Engagement“

Pressemitteilung: Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung; 21. Juni 2024

„Beim ‚Lernen durch Engagement‛ setzen sich Schülerinnen und Schüler für das Gemeinwohl ein“, erläuterte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Sie bringen gemeinsam Projekte auf den Weg, engagieren sich bestmöglich nach ihren eigenen Fertig- und Fähigkeiten und setzen sich für andere ein. All das trägt dazu bei, die Demokratiekompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu stärken. ‚Lernen durch Engagement‛ ist wichtig für eine starke demokratische Zivilgesellschaft. Wie erfolgreich das sein kann, können die Schülerinnen und Schüler der Grundschule ‚Käthe Kollwitz‛ in Waren (Müritz), der Regionalen Schule Burg Stargard, des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums Wirtschaft und Verwaltung Schwerin, des Fritz-Greve-Gymnasiums Malchin und der Warbelschule in Gnoien berichten. Sie sind kürzlich mit dem Ehrenamtspreis MV 2024 für ‚Lernen durch Engagement‛-Projekte ausgezeichnet worden“, so Oldenburg.

Seit 2017 wird die Verbreitung der Lern- und Lehrform „Lernen durch Engagement“ in Mecklenburg-Vorpommern durch eine Initiative getragen. Diesem zivilgesellschaftlichen Zusammenschluss gehören die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern, die NORDMETALL-Stiftung, die Freudenberg Stiftung, die Stiftung Lernen durch Engagement und die RAA – Demokratie und Bildung Mecklenburg-Vorpommern e. V. an. Seit 2020 beteiligt sich auch das Bildungsministerium.

„Lernen durch Engagement“ als Form des handlungsorientierten Projektunterrichts gibt es mittlerweile an 22 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern.

Preis für digitales Miteinander 2024

Seit 2020 wird jedes Jahr anlässlich des bundesweiten Digitaltags der Preis für digitales Miteinander der Initiative "Digital für alle" vergeben. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben und ist insgesamt mit 10.000 Euro Preisgeld dotiert. Der Wettbewerb richtet sich an Initiativen in Deutschland, deren Projekte erfolgreich digitale Technologien für das Gemeinwohl einsetzen und die Chancen des digitalen Wandels für bürgerschaftliches Engagement nutzbar machen.

Der Preis möchten diejenigen auszeichnen, die sich dafür einsetzen, Menschen aus dem digitalen Abseits zu holen, andere auf dem Weg in die digitale Welt mitzunehmen und sie zu befähigen, sich darin selbstbestimmt und sicher zu bewegen. Auch wollen wir diejenigen wertschätzen, die digitale Technologien für bürgerschaftliches Engagement nutzbar machen und so größere und neue Zielgruppen erreichen. Die Bewerbungsphase für den Jurypreis 2024 endet am Sonntag, 7. April 2024. 

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier.