„Cannabis Alarm“ startet an Schulen in MV

In Mecklenburg-Vorpommern ist ein neues Projekt zur Cannabisprävention an weiterführenden Schulen gestartet. Mit dem interaktiven Escaperoom-Angebot „Cannabis Alarm“ sollen Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen spielerisch über Risiken des Cannabiskonsums informiert werden. Das teilte Sozial- und Gesundheitsministerin Stefanie Drese zum Projektstart mit.

Das Projekt wurde ursprünglich in Schleswig-Holstein entwickelt und von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen Mecklenburg-Vorpommern (LAKOST MV) für den Einsatz im Land weiterentwickelt.

Im Mittelpunkt steht ein interaktiver Escaperoom: Die Jugendlichen lösen gemeinsam Rätsel und Aufgaben rund um das Thema Cannabis. Dabei setzen sie sich mit Aussagen, Risiken und Folgen des Konsums auseinander und kommen miteinander ins Gespräch. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und eine reflektierte Haltung zu fördern – ohne erhobenen Zeigefinger.

Alle Landkreise sowie die beiden kreisfreien Städte sind mit mindestens zwei Klassensets ausgestattet. Schulen können das Angebot ab sofort nutzen und sich an die regionalen Fachkräfte wenden.

Weltdrogentag: MV stärkt Aufklärung für Jugendliche

Zum Weltdrogentag am 26. Juni 2025 ruft Gesundheitsministerin Stefanie Drese zu mehr Aufklärung über Drogenrisiken auf. „Ob Alkohol, Cannabis oder synthetische Drogen – gerade junge Menschen unterschätzen oft die Folgen“, so Drese. Besonders hoch sei das Risiko, in eine Abhängigkeit zu geraten.

Gemeinsam mit der LAKOST hat das Sozialministerium neue Maßnahmen gestartet:

Dafür stellt das Land 280.000 Euro zusätzlich bereit.

Beim Fusion-Festival kommt erneut Drug-Checking zum Einsatz. Ziel: Mit Konsumierenden ins Gespräch kommen, aufklären und gefährliche Substanzen erkennen.

Drese betont: „Sich Hilfe zu holen ist keine Schwäche.“ Neben 25 Suchtberatungsstellen im Land gibt es Online-Angebote wie: