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Probleme im Kindes- und
Jugendalter
Wenn Kinder größer werden, kommt es immer wieder zu Phasen, die anstrengend sind, und fast alle Eltern fragen sich manchmal: Ist das normal? Ist mein Kind altersgerecht entwickelt? Rat- und Hilflosigkeit stellt sich bei den meisten Eltern spätestens dann ein, wenn die Pubertät beginnt. Hitzige Diskussionen, Türknallen und der Rückzug der Teenager aus dem Familienleben sind dann häufig die kleineren Probleme. Solange Kommunikation zwischen Eltern und Jugendlichen stattfindet, ist alles im grünen Bereich.
Wir zeigen auf, wo Eltern, Kinder und Jugendliche Hilfe finden können, wenn sie Probleme, Herausforderungen oder Krisen erleben.
Probleme im Kita- und Grundschulalter

Nicht erst in der Pubertät können innerhalb von Familien Probleme auftreten. Es ist wichtig, dass sich Eltern Hilfe und Unterstützung suchen, wenn sie den Eindruck haben, dass es ihrem Kind nicht gut geht.

Anzeichen dafür können ganz unterschiedlich sein:

  • Ich habe das Gefühl, dass mein Kind nicht altersgerecht entwickelt ist.
  • Wir haben sehr häufig Konflikte und es ist schwierig Kompromisse zu finden.
  • Mein Kind zeigt Verhaltensweisen, die mir Sorgen machen.
  • Mein Kind wirkt häufig niedergeschlagen, bedrückt und ist selten ausgelassen.
  • Mein Kind geht sehr ungern zur Schule und ist kaum für das Lernen zu begeistern.
  • Mein Kind findet nur schwer Freunde und sucht selten Kontakt zu Gleichaltrigen.
  • Mein Kind erlebt Ausgrenzung unter Gleichaltrigen.

Es gibt viele Unterstützungsangebote für ratsuchende Eltern und auch Beratungsangebote für Kinder.

Am Ende dieser Seite haben wir Ihnen eine Auswahl bereitgestellt.
Probleme in der Pubertät
Gerade noch war man der Meinung, ein entspanntes Familienleben zu führen und sich über die wachsende Selbstständigkeit der Kinder zu freuen, beginnt schlagartig die für viele Eltern anstrengendste Phase: Die Schlaflosigkeit der ersten Monate mit einem Baby sind für viele Eltern nichts gegen die Hilflosigkeit, die sie spüren, wenn ihr Kind sich plötzlich abwendet. Viele Eltern fragen sich, was sie falsch machen und erkennen ihr eigenes Kind in dieser turbulenten und konfliktreichen Zeit kaum wieder.

Die Pubertät beginnt in der Regel zwischen dem 10. und 13. Lebensjahr. Die Teenager erleben starke körperliche Veränderungen, eine emotionale Achterbahnfahrt Dank der Hormone und entdecken zunehmend ihre Sexualität.
Auch wenn es schwer fällt: Für Eltern heißt es jetzt, gelassen bleiben, die Kommunikation aufrecht erhalten, Privatsphäre anerkennen und dem eigenen Kind auch in diesen turbulenten Zeiten einen Vertrauensvorschuss geben. So bleibt eine Beziehung zwischen Eltern und Kindern bestehen, die es möglich macht, Anzeichen für schwerwiegende Probleme wie Mobbing, Schulprobleme, Depression, Sucht oder Essstörungen überhaupt noch wahrnehmen zu können. Doch das ist meistens einfacher gesagt als getan, weil der Rückzug aus dem Familienleben ein wesentlicher Bestandteil der Pubertät ist: Eltern haben ihren Status als erste Anlaufstelle verloren, den nehmen jetzt die Freunde ein.

Sowohl für Eltern, als auch für die Jugendlichen selbst gibt es viele Beratungsangebote - Offline wie Online.

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