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Veranstaltungstipps
Kinderbetreuung & frühkindliche Bildung
Das eigene Kind betreuen zu lassen ist für viele Eltern mit gemischten Gefühlen verbunden: Das Kind für mehrere Stunden täglich abzugeben, ist ein großer Schritt, ermöglicht jedoch Frauen und Männern, das Familien- und Erwerbsleben auch mit Kleinkindern zu vereinbaren. Dank des guten Betreuungsangebotes in M-V ist das hier vor Ort besser möglich, als in vielen anderen Regionen.
Gut betreut und bestens vorbreitet: Kinder stärken und fördern
Kinder sind neugierig und haben Spaß am Lernen. Sie entdecken ihre Welt jeden Tag aufs Neue. Schon im Kleinkindalter erwerben sie die Fähigkeiten, die sie später zu selbstbewussten, aufgeschlossenen und sozialen Erwachsenen werden lassen. Deshalb ist frühkindliche Bildung so wichtig und darum sind Erzieher*innen, Tagespflegepersonen heute mehr als Betreuer*innen: Sie fördern und stärken schon die Kleinsten und unterstützen Eltern dabei, Kindern mit den bestmöglichen Chancen aufwachsen zu lassen.

Mecklenburg-Vorpommern hat eines der besten und umfassendsten Angebote der Kindertagesförderung in Deutschland. Rund 97 Prozent der Kinder zwischen drei und sechs Jahren besuchen in Mecklenburg-Vorpommern eine Kindertagesstätte. Auch in der Krippe liegt die Betreuungsquote sehr hoch: Von den unter Dreijährigen besucht jedes zweite Kind (56 Prozent) eine Kindertagesstätte oder die Kindertagespflege bei einer Tagesmutter bzw. einem Tagesvater. (Quelle: Statistisches Amt MV, Stand: März 2017).
Beitragsfreie Kinderbetreuung für alle in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Land, das die Eltern vollständig von den Elternbeiträgen in der Kindertagesförderung entlastet. Mit dem Landtagsbeschluss vom September 2019 kommt es zu einer Beitragsfreiheit in allen Förderarten - in Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege - und im vollen Förderumfang, d. h. bis zu zehn Stunden täglich. Mit dem Gesetz zur Einführung der Elternbeitragsfreiheit, zur Stärkung der Elternrechte und zur Novellierung des Kindertagesförderungsgesetzes (kurz KiföG M-V) übernimmt das Land ab dem 1. Januar 2020 die Kosten für die vollständige Beitragsfreiheit der Eltern.

Auch die Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtungen werden immer mehr an die Bedürfnisse der Eltern angepasst. So gibt es in der Landeshauptstadt Schwerin, in Neubrandenburg, Stralsund, Rostock, Demmin und Wismar bereits 24-Stunden-Kitas.
Die Eingewöhnung: Loslassen und Vertrauen aufbauen
Der Start in Krippe, Kita oder bei der Tagespflegeperson ist für das Kind häufig damit verbunden, sich erstmals jenseits der Geborgenheit der Eltern auf eine neue Umgebung und unbekannte Menschen einzulassen. Auch die Eltern stehen vor einer besonderen Herausforderung: Das Kind loslassen.

Damit sich das Kind in der neuen Umgebung einleben kann und Vertrauen gegenüber Erzieher*innen aufbaut, sind auch die Eltern gefordert. Für viele Kinder ist es wesentlich einfacher, sich in der neuen Situation zurechtzufinden, wenn Eltern das beruhigende Gefühl vermitteln, dass sie selbst davon überzeugt sind, das Kind in besten Händen zu wissen. Wichtig ist auch, dem Kind das Tempo zu überlassen. Viele Betreuungseinrichtungen arbeiten deshalb im Rahmen der Eingewöhnung nach dem „Berliner Modell“, das vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommerns empfohlen wird. Ziel dessen ist es, durch die Einbindung der Eltern den Übergang in die Betreuungseinrichtung für das Kind so behutsam wie möglich zu gestalten.

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